327) Sonntag nach Christi Himmelfahrt 2019: DANK FÜR INNENRENOVIERUNG - NOTENKOMPOSITION EINES KATHOLISCHEN GOTTESHAUSES

Sonntag in der Oktav von Christi Himmelfahrt - 2. Juni 2019

Dankgottesdienst zum Abschluss der Innenrenovierung der Pfarrkirche Imsterberg

DIE NOTENKOMPOSITION EINES KATHOLISCHEN GOTTESHAUSES

DIE FÜLLE DES HERZENS JESU

Predigt von Pf. Stephan Müller (für die persönliche Besinnung erweiterte Fassung)

DANKESWORTE AN DIE PFARRFAMILIE

Zuerst danken wir dem Dreifaltigen Gott, dass Er uns die Möglichkeit gibt, ein so schönes Gotteshaus zu haben, zu erhalten, zu benützen, uns dafür einzusetzen.

Die Innenrenovierung ist abgeschlossen, wie wir sehen. Sie ist sehr gut gelungen. Wir dürfen ein in neuem Glanz strahlendes Gotteshaus sehen. Wir haben damit eine große Freude! Mit dieser Renovierung haben wir die letzte Renovierung, die vor 28 Jahren durchgeführt wurde, erhalten. Wir können unser Gotteshaus für eine Generation gut erhalten weitergeben. Mit der Renovierung haben wir nichts Wesentliches verändert, nur ein paar Verbesserungen vorgenommen. Die Kreuzwegstationen wurden 35 cm nach oben erhöht, damit die Apostellichter frei zu sehen sind.

Ein herzliches Vergelts Gott:

  • Dem Restaurator Franz Niederhauser aus Thaur und seinen Restauratorinnen und Restauratoren, die mit viel Disziplin und Fleiß in drei Wochen diese schöne Arbeit geleistet haben (Neubeschichtung der Null-Flächen, Reinigung der Fresken und Altäre).
  • Für alle unentgeltlichen Arbeiten: Maurerarbeiten, Elektroarbeiten, Tischlerarbeiten (der linke Seitenaltartabernakel ist wieder drehbar geworden), Handlangerdienste. Mehrere haben ihre Hilfe angeboten, die nicht eingesetzt werden konnte, weil wir die Arbeit der Restauratoren natürlich nicht abnehmen konnten.
  • Der Fa. Daniel Schiechtl aus Mils für das Instandsetzen des Holzbodens unter den Kirchenbänken und in der Sakristei (schleifen, Beseitigung der ergrauten und beschädigten Flächen, neu lackieren).
  • Es gab keinen Unfall und keine Verletzungen!
  • Der Weihwasserkessel wurde repariert und hergerichtet.
  • Allen finanziellen Wohltätern und Spendern. Ein genauer Finanzbericht erfolgt noch.
  • Unseren fleißigen Frauen, die in drei Gruppen die Kirche und die Sakristei geputzt und wieder auf Hochglanz gebracht haben.

Wozu brauchen wir ein Gotteshaus?           

Die Antwort gibt uns das Gotteshaus selber – durch die Art und Weise seiner Statik und seiner Ausstattung. Wir müssen dazu einfach wieder lernen die Noten zu lesen, mit denen der Glaube der Kirche, dh der Glaube unserer Vorfahren, unsere Gotteshäuser gebaut und kunstvoll ausgestattet hat. Ich lade euch ein, mit mir einige dieser Noten, aus denen sich das Gotteshaus zusammensetzt, zu lesen und zu bedenken.

           

Deckengewölbe

Sehen wir das Gotteshaus heute theologisch von oben her, vom Gewölbe her. Ein Gewölbe ist baulich vom Eckstein, von den Steinen in der Mitte, zusammengehalten. Der Eckstein, der das Gotteshaus und die lebendige Kirche der Getauften zusammenhält, ist Christus. In unserem Gotteshaus haben wir zwei Deckenfresken: Das Heiligste Herz Jesu und das Herz Mariä.

           

Das Herz-Jesu-Fresko mit den heiligen fünf Wunden

Das Kirchengewölbe verweist uns auf das Himmelsgewölbe, dh auf den Himmel, auf den Vater. Im heutigen Evangelium sagt Christus traurig, dass manche Menschen weder den Vater noch Ihn kennen. Im Gotteshaus dürfen wir Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist kennen und lieben lernen. Christus sagt: „Wer Mich sieht, sieht den Vater.“ Wer mein Herz erkennt, erkennt das liebende Herz des Vaters im Himmel. Das Herz-Jesu-Fresko verweist zuerst auf das Herz von Gott Vater, auf die Heilsgeschichte, auf die Schöpfung und Erlösung, die vom Vater ausgeht.

           

Das Herz-Jesu-Fresko meint dann natürlich das Herz des Sohnes Gottes. Das Herz des Sohnes, das Wort, ist Fleisch geworden. Das Herz Jesu ist Symbol für die Seins- und Lebensfülle Gottes. Der Apostel Johannes drückt es im Prolog so aus: „Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit“ (Joh 1,14). Im Symbol des Herzens Jesu ist die Fülle der Gnade und Wahrheit Christi ausgedrückt. Die so reichhaltige Ausstattung des katholischen Gotteshauses will diese Fülle Christi zum Ausdruck bringen. Dazu ein paar Impulse – ein geistliches „Notenlesen“.

           

Die Türschwelle

Ein Gotteshaus ist nicht wie eine Garage, wo wir von der Straße wie mit einem Auto direkt hineinfahren. Wir überschreiten zuerst eine Schwelle. Das Überschreiten der Schwelle des Gotteshauses symbolisiert das Eintreten in einen anderen Lebensbereich, in eine andere Welt. Es ist die Welt des Himmels, die übernatürliche und geistige Welt, das Sacrale oder Heilige. Es ist der Lebensbereich des Herzens Jesu und damit das Eintreten in die Fülle, die Christus uns durch die Erlösung gebracht hat.

           

Weihwasser - Kniebeuge

Gleich an der Kirchtüre nehmen wir Weihwasser, sprengen ein paar Tropfen auf den Boden als Gebet für die Armen Seelen, dann bekreuzigen wir uns. Das erinnert uns: Ich bin getauft, erlöst, ein Kind Gottes. Welche Freude! Leben wir auch danach! Das Weihwassernehmen erinnert uns weiters an die innere Reinigung des Herzens. Bevor wir uns in eine Bank begeben machen wir Richtung Tabernakel eine Kniebeuge – keinen Knicks – als Zeichen des Grußes und der Anbetung des Allerheiligsten Altarssakramentes. Schön ist auch, wenn wir uns nicht sofort niedersetzen, sondern zuerst niederknien, für einen zumindest kurzen persönlichen Gruß an den Eucharistischen Christus.

           

Das Durchschreiten des Langhauses

Das Hineingehen in das Langhaus – die Ministranten sagen dazu schreiten – erinnert an den Glauben als Weggemeinschaft. Unser christlicher Glaubensweg ist ein Weg hin zu einem Ziel. Dieses Ziel erblicken wir im Kreuz oder im Altar an der Apsis. Dh wir gehen Christus entgegen, der Sonne des Heils, unserem Herrn und Gott – und Gott Vater im Himmel. Dieser inneren Ausrichtung des Glaubensweges entspricht die äußere Ostung des Kirchengebäudes. Wann immer es vom Gelände her möglich war, wurden die Kirchen geostet. Vom Begriff Oriens/Osten/Aufgang kommt das deutsche Wort Orientierung. Das Kreuz bzw. der am Ende der Zeiten als Weltenrichter wiederkommende Christus ist der Orientierungspunkt für alles und für jeden. Der Kreis war übrigens nie eine christliche Gebetsrichtung. Im Glauben kreisen wir nicht um uns selbst, wir sind nicht hoffnungslos in das Irdische und Zeitliche „eingehaust“ (Benedikt XVI./Josef Ratzinger). Im Gegenteil. Das Irdische wird zu Gott hin „aufgebrochen“. Wir gehen dem Herrn und mit Ihm dem Vater entgegen.

           

Die Bedeutung der Stufen

Das Betreten und Durchschreiten des Gotteshauses ist gewöhnlich mit dem Aufstieg über Stufen verbunden. Die ersten Stufen begegnen uns oft schon vor dem Hauptportal. Der Eintritt in das Presbyterium führt uns wieder über einige Stufen. Schließlich ist der Hochaltar nochmals durch Stufen erhöht, die der Priester zur Darbringung des Heiligen Messopfers emporsteigt. Dieses Emporsteigen auf Stufen erinnert uns an einen geistigen Weg. Der Weg zu Gott ist ein Weg des seelisch-geistigen Aufstiegs: Vom Sichtbaren zum Unsichtbaren, vom Irdischen und Materiellen zum Himmlischen, von den Niederungen des rein Menschlichen zum Göttlichen. Dem entspricht der Aufruf des Apostels Paulus: „Richtet euren Sinn auf das Himmlische und nicht auf das Irdische!“ (Kol 3,2). Auch der Ruf zur Präfation: „Sursum corda – erhebet die Herzen“ erinnert uns an dieses geistige nach oben gehen.

           

Beichtstühle

Wenn wir in das Gotteshaus weiter hinein schreiten, kommen wir an den Beichtstühlen vorbei. Die Beichtstühle an den Kirchenwänden sind Orte, wo wir im Sakrament der Buße die Barmherzige Liebe Christi empfangen, die Reinigung von unseren Sünden. Ein großes Geschenk. Es ist übrigens ein Grundbewusstsein aller Religionen, dass der Aufstieg zum Licht Gottes immer auch ein Weg der inneren Reinigung und Läuterung ist. Ohne seelische Läuterung kann der Mensch das Licht Gottes nicht schauen.

           

Altäre, Statuen und Bilder

Ein katholisches Gotteshaus ist in der Tradition reichlich ausgestattet: Mit mehreren Altären, mit Statuen und Bildern von Engeln und Heiligen. Das erinnert uns daran: Wir befinden uns beim Gottesdienst in der Gemeinschaft mit der Kirche des Himmels. Auch das Gold, die Vergoldungen, sind ein Symbol für den Himmel. Das Gotteshaus ist kein Abbild der Welt. Im Gegenteil: Altäre, Statuen und Bilder machen das Gotteshaus zu einem Abbild des Himmlischen Jerusalem.

           

Hochaltar

Im sichtbaren Zentrum des Gotteshauses steht der Hochaltar oder Apsis-Altar. Der Altar mit der Steinernen Mensa, bei uns verdeckt von der Holzverkleidung, ist ein Symbol für Golgota, ein Symbol für Christus. Der Hochaltar und die Seitenaltäre sind dazu errichtet, dass auf ihnen das Opfer Christi dargebracht wird. Die gesamte Statik des Gotteshauses ist auf den Hochaltar hin ausgerichtet, dh auf das Opfer Christi, das am Altar dargebracht ist. Das Opfer Christi darzubringen ist die Sendung des geweihten Priesters. Ohne Priester gibt es keine Eucharistie. Ohne Eucharistie stirbt die Kirche (siehe: Johannes Paul II., Enzyklika Ecclesia de Eucharistia, 17.4.2003).

           

Tabernakel und Ewiges Licht

Die schönste Frucht des Opferst Christi ist die bleibende Gegenwart Christi in der Heiligen Hostie. Der Tabernakel ist das Zelt, die Wohnung Gottes auf Erden. „Hier wohnt die Göttliche Liebe“ – steht auf manchen Tabernakeln zu lesen. Im Tabernakel erfüllen sich die alttestamentlichen Vorbilder: Das Bundeszelt und das Allerheiligste im Jerusalemer Tempel. Das kleine ewige Licht erinnert uns daran. Besuchen wir gerne den oft von uns vergessenen Nachbarn, den Eucharistischen Christus.

           

Das Presbyterium

Presbyter heißt Priester. Mit Priester ist hier nicht so sehr der Priester als Mensch gemeint, der im Presbyterium seinen Dienst tut, sondern der einzige Hohepriester Jesus Christus. „Er selbst ist der Priester, der Altar und das Opferlamm“ (Präfation V für die Osterzeit). Zu Moses spricht Gott bei seiner Berufung: „Leg deine Schuhe ab; denn der Ort, wo du stehst, ist heiliger Boden“ (Ex 3,5). Das Geschehen am brennenden Dornbusch verweist bereits auf das Heilige des Altares und des Opfers Christi.

           

Der Altarraum ist auch ein Heiligtum für die Seele. Die Weite des Altarraumes hat zwei Bedeutungen. Wir werden nochmals hingelenkt zum Altar und zum Opfer Christi. Nichts soll den Blick auf den Altar und das Heilige Opfer verstellen oder trüben. Wir sind eingeladen, geistig in das Heilige einzutreten, uns innerlich hineinzubegeben in das Heilige Geschehen der Liturgie, Gott an uns wirken zu lassen. Dazu brauchen wir nichts leisten, wir brauchen nur kommen, offen sein und uns beschenken lassen. Der weite und freie Altarraum ist auch dazu da, dass wir ihn gleichsam „ausfüllen“ mit unseren Gebeten, mit der Hingabe unserer Herzen. Biblisch: Gott unsere Herzen ausschütten. So heißt es im Psalm 62: „Vertrau ihm, Volk (Gottes), zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Denn Gott ist unsere Zuflucht“ „Ps 62,9).

           

Die Kommunionbank

An den Stufen zum Presbyterium steht traditionell die Kommunionbank. Sie ist ein Zeichen der Verbindung zwischen Himmel und Erde. Durch die Kommunionbank wird auch das Presbyterium als herausgehobener heiliger Bezirk im Gotteshaus markiert und geschützt. Das Niederknien an der Kommunionbank hilft uns die Demut Gottes nachzuahmen, der sich so sehr erniedrigt hat, um uns Seine Gegenwart in der Heiligen Hostie schenken zu können.

           

Die Apostellichter

Die 12 Apostellichter an den Wänden wurden 1792 vom Brixner Fürstbischof Karl Franz von Lodron bei der Weihe mit Chrisam gesalbt. Der Bischof hat damals zur Kirchweihe einen ganzen Tag gefastet, gebetet, um den Teufel auszutreiben; dann wurde in einer aufwendigen Liturgie am Vortag und am Weihetag selber die Kirche geweiht, konsekriert. Die Weihe macht das Gotteshaus zu einem heiligen Ort, abgegrenzt vom Profanen, reserviert für das Heilige Opfer, das Gebet, die Verkündigung und den Empfang der Sakramente. Das ist ein Gut, das wir heute so sehr gegen Zweckentfremdung und Profanisierung verteidigen und schützen müssen.

           

Die Kanzel oder die Ambonen

Sie sind der traditionelle Ort der Verkündigung. Im Gotteshaus soll die Fülle und Schönheit der Lehre Christi leuchten. Der Priester ist in der Verkündigung der Wahrheit Christi verpflichtet, der Lehre der Kirche, sonst Niemandem. Lieben wir die gesunde Lehre der Kirche, die zeitlose Apostolische Lehre, die trägt und hält uns.

           

Die Kreuzwegbilder

Die großen Kreuzwegbilder helfen uns, das Leiden Christi zu ehren. Auch der Kreuzweg verweist auf das Geheimnis des Opfers Christi am Altar. „Durch Seine Wunden sind wir geheilt“ (Isaias 53,5).

           

Die Sanctusleuchter

König Salomon hat vor dem Eingang in das Allerheiligste des Jerusalemer Tempels zwei große, kunstvolle Säulen errichtet (1 Kön 7,13-22). Die erste Säule trug den Namen JACHIN, dh Jahwe hat gegründet. Die zweite Säule trug den Namen BOAS, dh In Ihm, in Jahwe, ist Macht. Die Macht, die vom Gotteshaus ausgeht, ist die Macht der Barmherzigen Liebe Gottes, Seiner Gnade, Seines Segens, der unendliche Wert des Kreuzesopfers Christi, das am Altar gegenwärtig wird. Diese beiden alttestamentlichen großen Säulen vor dem Allerheiligsten im alten Jerusalemer Tempel finden ihr Gegenüber in den beiden großen Sanctusleuchtern an den Stufen des Hochaltares. Im Graduale der Kirchweihmesse ist dieses Handeln Gottes zusammengefasst, da heißt es: „Locus iste a Deo factus est – dieser Ort ist von Gott geschaffen.“

           

Im Gotteshaus geschieht Berührung von Himmel und Erde

Wenn wir die gesamte Notensprache des Gotteshauses zusammenfassen können wir sagen: Im Gotteshaus berühren und begegnen sich Himmel und Erde. Im katholischen Gottesdienst pflegen wir nicht eine innerweltliche oder rein menschliche Selbstfeier oder Selbstdarstellung. Im Gegenteil! Der Himmel kommt zu uns herab. Nicht weil wir Menschen das wollen oder herbeizwingen könnten, sondern weil Gott es will. Das Kreuzesopfer von Golgota öffnet den Himmel. Und wo die Kirche die Liturgie des Heiligen Messopfers feiert, öffnet sich der Himmel, geschieht Begegnung zwischen Himmel und Erde. Unsere menschliche Egozentrik wird aufgebrochen, erlöst. Therese von Avila sagt: „Gott hat mich erlöst von mir selbst.“ Wir überschreiten die Grenzen von Raum und Zeit. Das nennen wir die kosmische und transzendente Dimension der Liturgie.

           

Der heilige Apostel Paulus erinnert uns daran, dass wir Christen beim Hl. Messopfer mehr erfahren dürfen als die Israeliten in der Tempelliturgie des Alten Bundes: „Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hingetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung   und zur Gemeinschaft der Erst-geborenen, die im Himmel verzeichnet sind; zu Gott, dem Richter aller, zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus, und zum Blut der Besprengung, das mächtiger ruft als das Blut Abels“ (Hebr 12,22-24).

           

Die Kirchenväter wurden nicht müde, die Gläubigen auf dieses Geheimnis hinzuweisen. Der hl. Papst Gregor d. Gr. zB sagt: „Wer von den Gläubigen möchte daran zweifeln, dass gerade in der Opferstunde [die Heilige Wandlung] auf die Stimme des Priester hin die Himmel sich auftun, dass bei diesem Geheimnis die Chöre der Engel zugegen sind, dass Oben und Unten sich verbindet, dass Himmel und Erde sich vereinigt, Sichtbares und Unsichtbares eins wird?“ Der hl. Johannes Chrysostomus sagt: „Es umringen in jenen feierlichen Augenblicken selbst Engel den Priester, und der Chor himmlischer Mächte stimmt ein, und sie erfüllen den ganzen Raum um den Altar, jenen zu verehren, der als Opfer daliegt.“

           

Kehren wir zurück zu den Gewölbefresken, von denen wir ausgegangen sind. Blicken wir auf die Darstellung des Unbefleckten Herzen Mariens. Maria ist das Urbild des erlösten und neuen Menschen. Maria hat als erster Mensch den gesamten Reichtum des Herzens Jesu in ihr Herz und in ihr Leben aufgenommen. Deshalb ist sie auch Typus und Urbild der Kirche, wie das Konzil sagt. Maria! Hilft uns, dass wir unser Gotteshaus heilig halten, lieben, aus der Fülle des Herzens Jesu empfangen, Hilfe und Kraft für unser Leben bekommen, glauben und lieben lernen für ein erfülltes Leben und für den Weg zum Himmel. Amen.      

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