Jugend

Man kann nicht die Hoffnung leben, die Zukunft fühlen, wenn es einer zuerst nicht schafft, sich zu schätzen, wenn er es nicht schafft zu spüren, dass sein Leben, seine Hände, seine Geschichte Wert haben.

Die Hoffnung entsteht, wenn man erfahren kann, dass nicht alles verloren ist, und deswegen ist die Übung notwendig, „zu Hause“ anzufangen, bei sich selbst anzufangen. Nicht alles ist verloren. Ich bin nicht verloren, ich bin etwas wert und bin viel wert.

Die Hauptbedrohung für die Hoffnung sind Reden, die dich herabwürdigen, die dir das Gefühl geben, minderwertig zu sein.

Die Hauptbedrohung für die Hoffnung ist, wenn du meinst, dass du niemanden wichtig bist oder dass du beiseite geschoben wirst.

Die Hauptbedrohung für die Hoffnung ist, wenn du meinst, dass es ganz gleich ist, ob du da bist oder nicht. Das tötet, das richtet uns zugrunde und ist das Einfallstor für sehr viel Schmerz.

Die Hauptbedrohung für die Hoffnung ist, dir einzureden, dass du erst dann etwas giltst, wenn du dich hinter der Maske der Kleidung, der Marken, des letzten Schreis der Mode versteckst oder wenn du angesehen, wichtig bist, weil du Geld hast, im Grunde aber dein Herz nicht glaubt, dass du der Zuneigung und Liebe würdig bist.

Die Hauptbedrohung für die Hoffnung ist, wenn einer meint, dass er Geld haben muss, um alles, einschließlich die Zuneigung der anderen, zu kaufen. Die Hauptbedrohung ist, zu glauben, weil du eine große „Karre“ hast, bist du glücklich.

Aus der Ansprache von Papst Franziskus bei der Begegnung mit Jugendlichen im Stadion „José María Morellos y Pavón“ in Morelia (Mexiko) am Dienstag, 16. Februar 2016.

In diesem Sinn möchte ich unsere Jugendlichen einladen, Angebot für den Aufbau einer persönlichen Christusbeziehung und dadurch für den Aufbau der eigenen Persönlichkeit zu nützen.

Jene, die mit der Kirche und dem Glauben nicht mehr so viel „auf dem Hut haben“, möchte ich besonders einladen. Kommt, und seht. Seid neugierig. Bildet euch selber ein Urteil. Entscheidet in eigener Freiheit und Verantwortung. Ihr braucht nichts mitzubringen, als EUCH SELBST mit Eurem Suchen, Euren Anliegen, Fragen…

Es freut sich auf Euer Kommen 

Pf. Stephan Müller

5. Fastensonntag - 13. März 2016

09:00 Sonntagsmesse, anschließend Besinnung zum Thema:

STANDBEINE DES LEBENS (in der Schulküche) 

  ***********************************************************

Einladung zum Lesen des Jugendkatechismus: 

Ich lade Euch ein: Studiert den Katechismus! Das ist mein Herzenswunsch. Dieser Katechismus redet Euch nicht nach dem Mund. Er macht es Euch nicht leicht. Er fordert nämlich ein neues Leben von Euch. Er legt Euch die Botschaft des Evangeliums vor wie die „kostbare Perle“ (Mt 13,45), für die man alles geben muss. So bitte ich Euch: Studiert den Katechismus mit Leidenschaft und Ausdauer! Opfert Lebenszeit dafür! Studiert ihn in der Stille Eurer Zimmer, lest ihn zu zweit, wenn Ihr befreundet seid, bildet Lerngruppen und Netzwerke, tauscht Euch im Internet aus. Bleibt auf jede Weise über Euren Glauben im Gespräch!

 
Ihr müsst wissen, was Ihr glaubt. Ihr müsst Euren Glauben so präzise kennen wie ein IT-Spezialist das Betriebssystem eines Computers. Ihr müsst ihn verstehen wie ein guter Musiker sein Stück. Ja, Ihr müsst im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die Generation Eurer Eltern, um den Herausforderungen und Versuchungen dieser Zeit mit Kraft und Entschiedenheit entgegentreten zu können. Ihr braucht göttliche Hilfe, wenn Euer Glaube nicht austrocknen soll wie ein Tautropfen in der Sonne, wenn Ihr den Verlockungen des Konsumismus nicht erliegen wollt, wenn Eure Liebe nicht in Pornographie ertrinken soll, wenn Ihr die Schwachen nicht verraten und die Opfer nicht im Stich lassen wollt.

 

Benedikt XVI., aus dem Vorwort zu YOUCAT (Jugendkatechismus)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.