Gottesdienstordnung 23.02.-01.03.2020 - Aschermittwoch - Beginn der hl. Fastenzeit

Gottesdienstordnung vom 23. Februar bis 1. März 2020 – Jahr des Heiles 2020

           

SONNTAG,

23.2.

SONNTAG  QUIINQUAGESIMA (50. Tag vor Ostern) – Evangelium: Lk 18,31-43

 

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für Franz, Aloisia und Agnes Schuler; Alois Gstrein und Geschwister; Anna Thurner (Bundmesse); Maria und Adolf Witsch

10:00

Firmunterricht

               

Montag,

24.2.

Hl. Apostel Matthias

07:00

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung und Beichtgelegenheit

07:30

Hl. Messopfer/Requiem für Daniel Hammerle

               

Dienstag,

25.2.

Dienstag nach Quinquagesima

 

19:00

Hl. Messopfer/Requiem für Ferdinand Delemann

               

Mittwoch,

26.2.

Aschermittwoch

18:30

Beichtgelegenheit

19:00

Hl. Messopfer mit Segnung und Auflegung der Asche; Gedenken für  Maria und Rudolf Schnegg (Jahresmesse), Arno Schuler; Aurelia Dieser; Josef und Maria Kohler/Au

Kirchensammlung: Familienfastenopfer der Frauenbewegung

                                                                                             

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Quadragesimavierzig-tägige Fastenzeit - österliche Bußzeit - zur Vorbereitung auf das Osterfest. Das Fastengebot der Kirche für den Aschermittwoch: Fleischfasten für jung und alt. Abbruch- oder Abstinenzfasten (nur einmalige Sättigung) vom 18. bis zum 60. Lebensjahr. Bringen wir dieses Opfer aus Liebe zu Christus am Kreuz.

               

Donnerstag,

27.2.

Selige Marie de Jésus Deluil-Martiny

07:00

Hl. Messopfer/Requiem für Herbert Wilhöft

 

Freitag,

28.2.

Hl. Gabriel Possenti

07:00

Hl. Messopfer nach Meinung

               

Samstag,

29.2.

Mariensamstag in der Fastenzeit

07:00

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, Rosenkranz von den Sieben Schmerzen Mariens

07:30

Hl. Messopfer zu Ehren der Gottesmutter Maria nach Meinung

               

SONNTAG,

1.3.

1. FASTENSONNTAG  – INVOCABIT (Er ruft zu mir, und ich erhöre ihn) Evangelium: Mt 4,1-11    

08:30

Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für Max und Regina Wimmer; Josef und Ida Schnegg; Olga Staggl, JHosef Jäger

10:00

Firmunterricht

 

Das Ewige Licht zu Ehren des Allerheiligsten Altarssakramentes brennt auch: Vom 23. bis 29. Februar für die Armen Seelen;       

                         

Die Selige Maria von Jesus – Gedenktag am 27. Februar

Diese Selige ist die Mutter Gründerin der „Töchter des Herzens Jesu“, die im Haller Herz Jesu Kloster seit 1914 eine Niederlassung haben. In der Herz-Jesu-Basilika üben die Schwestern ihr stilles und treues Apostolat für die Kirche aus, die sühnende Anbetung des Allerheiligsten, für die Kirche, die Priester und die Welt.

Aus einer Lebensbeschreibung der Schwestern: Diese außergewöhnliche Selige wurde als Marie Deluil-Martiny am 28. Mai 1841 in Marseille (Frankreich) als Älteste von fünf Kindern geboren. Alle ihre Geschwister starben früh, was für sie und die Eltern ein unsagbarer Schmerz war. Inmitten dieser Leiden reifte die temperamentvolle und begabte Maria zu einer selbstbewussten und starken Frau heran, voller Elan und hoher Ideale.

Sie übte durch ihre Vitalität, Entschiedenheit und durch ihren natürlichen Charme eine unwiderstehliche Anziehungskraft auf ihr Umfeld aus – was sie jedoch nicht dazu nutzte, um sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern um andere für Gott zu begeistern und sie in ihrem Eifer mitzureißen. So erfuhr sie auch bald vom Werk der Ehrenwache des heiligsten Herzens Jesu und wurde sogleich die erste Förderin dieses Werkes. Gewiss trug sie auch sehr viel dazu bei, dass die Ehrenwache sich im Laufe der Jahre auf der ganzen Welt ausbreitete. Die Zielsetzungen der Ehrenwache würden sich eines Tages auch im Geist ihrer Kongregation widerspiegeln. Maria hatte bald nur noch ein Ziel: für die größere Ehre Gottes zu arbeiten.

In der jungen Maria wurde schließlich der Wunsch immer größer, sich ganz Jesus zu weihen in ausschließlicher jungfräulicher Liebe. Dieser Ruf Gottes, sich Ihm allein hinzugeben, wurde zunehmend drängender. Doch bis sich diese tiefste Sehnsucht für sie erfüllen sollte, mussten noch einige Jahre und viele Prüfungen vorübergehen…

Mit der Hilfe eines Jesuitenpaters entdeckte sie dann nach und nach den Plan Gottes mit ihr: Sie soll eine Gemeinschaft ins Leben rufen, die sich in demütiger, liebender und sühnender Hingabe mit Jesus, gegenwärtig im Sakrament des Altares, vereinen will. Nach einer gewissen Zeit bat sie der Jesuitenpater, niederzuschrieben, welches Licht ihr Gott im Blick auf das zukünftige Werk geschenkt hatte. Bald lernte Maria auch andere kennen, die dieselbe Berufung in sich trugen. Nach vielen inneren und äußeren Schwierigkeiten und Kämpfen war dann am 20. Juni 1873 der Tag der Gründung gekommen und die ersten Töchter des Herzens Jesu begannen in Berchem-Antwerpen (Belgien) ihr Leben der Anbetung! 1875 schrieb die sel. Maria die Konstitutionen der neuen Ordensgemeinschaft.

Im Laufe weniger Jahre vergrößerte sich die kleine Ordensfamilie und es war Zeit, Neugründungen zu verwirklichen. Die selige Maria war eine umsichtige und weitblickende Oberin, die es verstand, ihre Schwestern in jeder Lage zum Wesentlichen zu führen. Sie war fähig, sie so sehr für die Ehre Gottes und die uneingeschränkte Liebe zu Ihm zu begeistern, dass die Schwestern für Ihn bis ans Ende der Welt gelaufen wären!

Wir werden es erahnen, wenn wir zum Beispiel in einem Rundbrief an ihre Schwestern zum ersten Gründungsjubiläum folgendes lesen: „Ehre dem göttlichen Herzen, dessen kleine Töchter zu sein wir die Ehre haben! … Meine lieben Schwestern, meine Töchter, ich möchte euch die leidenschaftliche Liebe – ich meine jene himmlische Leidenschaft – für Jesus Christus vermitteln. Er ist gekommen, das Feuer der Liebe auf die Erde zu werfen. Und was wollte ich anderes, als dass es in euren Seelen entbrenne? Ich möchte euch von dieser Liebe verzehrt wissen. Nicht von einer Liebe genährt von ergebnislosen Wünschen und Gefühlen, vielmehr von einer tätigen und echten Liebe. Von einer Liebe, die bis zum letztmöglichen Einsatz geht und die sich mitreißen lässt vom Vielgeliebten bis zu den letztmöglichen Grenzen der Opferhingabe.“

Diese Opferhingabe, von der sie spricht, sollte im Leben der seligen Maria von Jesus bald schon ganz real und buchstäblich Gestalt annehmen… Am 27. Februar 1884 wurde Mutter Maria von Jesus in La Servianne, dem neugegründeten Kloster, von einem Anarchisten erschossen, der als Gärtner für die Klostergemeinschaft gearbeitet hatte. Sie starb mit den Worten: „Ich verzeihe ihm, für das Werk.“  Auf geheimnisvolle und unerwartete Weise wurde Mutter Maria von Jesus Deluil-Martiny durch ihr Martyrium dazu auserwählt, jene vollkommene „Vereinigung mit dem Heiligen Opfer“, nach der sie sich gesehnt hatte und die das Wesen ihrer Berufung ausmachte, in einem sehr tiefen Sinn zu verwirklichen.


Am 22. Oktober 1989 wurde Maria Deluil-Martiny vom damaligen Papst Johannes Paul II. in Rom seliggesprochen. Ein besonderes Wunder ist es, dass ihr Körper nach dem Tod unversehrt (= unverwest) blieb. So ruht sie heute in der Kirche unseres Mutterhauses in Rom als schliefe sie nur während ein geheimnisvoller Glanz von ihr ausgeht, der absolut nicht von dieser Welt ist und wohl auch noch niemanden unberührt ließ, der je an ihr vorüberging...

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