Gottesdienstordnung 1.12.-24.12.2019 - ADVEMT

Liebe Pfarrfamilie!

           

Kaum eine Zeit des Kirchenjahres hat sich von ihrer christlichen Bedeutung so sehr entfernt, wurde so sinnentleert, entweiht, mit heidnischen Praktiken erfüllt usw. wie der Advent. Die Kirche hat die Gläubigen immer aufgerufen und eingeladen, den Advent als „geprägte Zeit“ zu pflegen und heilig zu halten. Wie können wir den Advent katholisch und sinnvoll gestalten? Einige Anregungen:           

Suchen wir die Stille und vermeiden wir es, Lärm zu machen (Haus, Arbeit…)           

Halten wir uns fern von lärmenden Orten, Veranstaltungen, Märkten, Geschäften…

Machen wir uns nicht mitschuldig an der Entweihung dieser heiligen Zeit durch Teilnahme an Teufels- und Hexenumzügen. Wenn der Teufel gerufen wird, kommt er auch, die Frage ist nur, wie leicht er dann wieder vertrieben werden kann.           

Halten wir Maß bzw. Distanz vom elektronischen Medien- und Nachrichtenkonsum.           

Halten wir persönlich jeden Tag eine geistliche Besinnung. Quellen: Heilige Schrift (ZB Tageslesungen/Schott, Adventliche Worte der Kirche, auch im Pfarrbrief finden sich Beiträge…)           

Bleiben wir zu Hause und pflegen wir Beisammensein und liebevolle Zuwendung im Kreis der Familienmitglieder. Alleinstehende könnten einsame oder alleinstehende Menschen im Dorf oder Altenheim besuchen.           

Pflegt das gemeinsame tägliche Gebet in der Familie, zB ein Gesätzchen vom Rosenkranz.           

Adventliche Zeichen und Symbole im Haus sind uns eine Hilfe: ZB Verkündigungsbild, Adventkranz, Herbergsbild, Adventgesteck… Weihnachtssymbole gehören nicht in den Advent: Christbaum, Sterne, Festschmuck usw. Auch die Krippe hat im Advent nichts zu suchen, sie ist ein Weihnachtssymbol und gehört auf den Heiligen Abend hin vorbereitet. Warten können!           

Bereiten wir uns daheim mit einem Beichtspiegel auf eine gute Advent- bzw. Weihnachtsbeichte vor. Eine Bußandacht kann das Sakrament nicht ersetzen.           

Feiern wir so oft als möglich, wenn möglich täglich, das Hl. Messopfer mit, das im Advent jeden Tag als feierliches Rorateamt zu Ehren der Gottesmutter zelebriert wird. Die Mitfeier des Rorate bietet eine Zusammenfassung mehrerer geistlicher Übungen und kann als eine besonders auserlesene und gesegnete Vorbereitung bezeichnet werden. Mit dem täglichen Rorategang haben sich unsere gläubigen Vorfahren auf Weihnachten vorbereitet.       

Wir vertrauen uns gerade im Advent der jungfräulichen Gottesmutter Maria an. Sie wird uns helfen, diese Zeit der Gnade gut zu nützen.

           

Einen gesegneten, schönen und geistlich fruchtbaren Advent wünsch herzlich    

                                                                                                          Pf. Stephan Müller

           

Allmächtiger Gott,

Dein ewiges Wort hat Fleisch angenommen

aus dem Schoß der seligen Jungfrau Maria,

wie ihr der Engel verkündet hat.

Darum verehren wir sie als wahre Gottesgebärerin.

Höre auf ihre Fürsprache und schenke uns Dein Heil,

in Jesus Christus, Deinem Sohn, der in der Einheit des Heiligen Geistes

mit Dir lebt und herrscht,

Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Oration der Rorate-Messe

           

Worte über die Bedeutung der Stille

           

„Der Herr antwortete [dem Propheten Elija]:

Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den Herrn!

Da zog der Herr vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach,

ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben.

Doch der Herr war nicht im Erdbeben.

Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln.            Als Elija es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel,

trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.“

1 Kön 19,11-13

           

„Seid stille und erkennt, daß ich Gott bin!“

Psalm 46,11

           

„So spricht der Herr, der Heilige Israels:

Nur in Umkehr und Ruhe liegt eure Rettung, nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft.“

Isaias 30,15

           

„Der Herr wohnt in seinem heiligen Tempel. Alle Welt schweige in seiner Gegenwart.“

Still sein ist ein gebührender Ausdruck der Ehrfurcht.

Habakuk 2,20          

„Wenn die Seele in sich selbst leer und in sich geschlossen ist,

ja, wenn das eigene, geräuschvolle Ich ganz fort ist, dann ist Raum und Stille,

dass anderes Platz finden und sich vernehmbar machen kann.“

Hl. Edith Stein (1891 - 1942)          

           

„Wo soll ich anfangen? Am besten bei Deinen zahlreichen Beschäftigungen, denn ihretwegen habe ich am meisten Mitleid mit Dir. Ich fürchte, dass Du, eingekeilt in Deine zahlreichen Beschäftigungen, keinen Ausweg mehr siehst und deshalb Deine Stirn verhärtest; dass Du Dich nach und nach

des Gespürs für einen durchaus richtigen und heilsamen Schmerz entledigst.

Es ist viel klüger, Du entziehst Dich von Zeit zu Zeit Deinen Beschäftigungen,

als dass sie Dich ziehen und Dich nach und nach an einen Punkt führen, an dem Du nicht landen willst. Du fragst, an welchen Punkt? An den Punkt, wo das Herz hart wird. Frage nicht weiter,

was damit gemeint sei; wenn Du jetzt nicht erschrickst, ist Dein Herz schon so weit.

Das harte Herz ist allein; es ist sich selbst nicht zuwider, weil es sich selbst nicht spürt.

Was fragst Du mich? Keiner mit hartem Herzen hat jemals das Heil erlangt, es sei denn,

Gott habe sich seiner erbarmt und ihm, wie der Prophet sagt, sein Herz aus Stein weggenommen

und ihm ein Herz aus Fleisch gegeben (Ez 36,26).

Wenn Du Dein ganzes Leben und Erleben völlig ins Tätigsein verlegst

und keinen Raum mehr für die Besinnung vorsiehst, soll ich Dich da loben? Darin lob' ich Dich nicht. Ich glaube, niemand wird Dich loben, der das Wort Salomons kennt: „Wer seine Tätigkeit einschränkt, erlangt Weisheit.“ (Sir 3b,25)

Hl. Bernhard von Clairvaux an seinen früheren Mönch Papst Eugen III.

           

„Verschenke in all den Tagen eine stille Stunde an dich.

Die allem Besinnen entsagen, verlieren sich.“

unbekannt

           

„Das erste, was uns seine Majestät [Christus] über das Gebet lehrt, ist,

dass wir in die Stille gehen müssen.

Er selbst pflegte in der Einsamkeit zu beten. Wir müssen in die Stille gehen, damit wir verstehen,

mit wem wir zusammen sind und hören, was der Herr auf unsere Bitten antwortet.

Oder meint ihr, er schweige, nur weil wir ihn nicht hören! Von Herzen gebeten spricht er zum Herzen.“

Hl. Theresia von Avila/Kirchenlehrerin (CV 24/4)

           

Über den Wert des Bußsakramentes

Worte von Papst Johannes Paul II.

           

Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 31 März 2004 – Zusammenfassung und Zitate:

Wer beichtet, dem wird vergeben und er erhält "ein kostbares Licht für den Weg seiner Vervollkommnung". Durch das Bußsakrament werden nicht nur die Sünden vergeben, sondern es führt auch zu einer tiefen Begegnung mit Christus, ja, zur Heiligkeit.

           

Die Frucht der Beichte ist nicht nur die Vergebung der Sünden, deren jeder bedarf, der gesündigt hat. „Sie ruft eine echte ‚geistige Auferstehung’ hervor, eine Wiederherstellung der Würde und der zum Leben der Kinder Gottes gehörenden Güter, von denen das wichtigste Gut die Freundschaft mit Gott ist.“ Deshalb „wäre es illusorisch, nach der Heiligkeit zu streben, zu der jeder von Gott seinem jeweiligen Stand gemäß berufen ist, ohne regelmäßig und eifrig dieses Sakrament der Umkehr und der Heiligung in Anspruch zu nehmen.“

           

Unsere Heiligung vollzieht sich in der Beichte durch einen Prozess der Reinigung, Erleuchtung und Vereinigung mit Christus, erklärte der Papst. Zunächst bringt die Versöhnung eine zweifache Reinigung mit sich; „einerseits durch das, was der Büßer tut, der aufgrund seines tiefen Bedürfnisses nach Vergebung und Erneuerung sein Gewissen offen legt und andererseits durch die Gnade des Sakramentes, die eine reinigende und erneuernde Wirkung besitzt.“

           

Des Weiteren handelt es sich auch um „ein Sakrament der Erleuchtung“, sagte Johannes Paul II. „Wer oft zur Beichte geht und sich bessern will, weiß, dass er neben der Vergebung Gottes und der Gnade des Heiligen Geistes in diesem Sakrament ein kostbares Licht für den Weg seiner Vervollkommnung erhält.“ Schließlich sagte Johannes Paul II., dass „das Sakrament der Versöhnung zu einer ‚vereinigenden Begegnung mit Christus’ führt. Von Beichte zu Beichte wird der Gläubige in eine immer tiefere Kommunion mit Gott geführt – bis zur vollkommenen Identifikation mit ihm – die in jenem vollkommenen ‚Leben in Christus’ erreicht wird, in der die wahre Heiligkeit besteht.“

           

           

Heilige Beichte

zur Vorbereitung auf den Empfang der Heiligen Kommunion

           

„Falls jemand sich bewusst ist, dass er eine Todsünde (schwere Sünde) begangen hat, darf er die Eucharistie nicht empfangen, ohne vorher im Bußsakrament die Lossprechung empfangen zu haben“ (Katechismus der Katholischen Kirche, Artikel 1415). Der unwürdige Kommunionempfang im Zustand der schweren Sünde bringt keine Gnade, sondern entfernt und trennt von Gott (1 Kor 11,29).

           

„Die Eucharistie ist das Sakrament derer, die in der vollen Gemeinschaft der Kirche stehen.“ (Katechismus der Katholischen Kirche, Artikel 1395)

           

Die Kirche hat Priester und Gläubige immer darauf aufmerksam gemacht, dass die Vorbereitung auf den Empfang des Heiligsten Leibes und Blutes Christi sehr wichtig ist. Der Kommunionempfang will in ein bewusstes katholisches Leben eingebettet sein. Markante Punkte sind zB das tägliche Gebet, die Heiligung der Sonntage und kirchlich gebotenen Feiertage durch das Hl. Messopfer und die Arbeitsruhe, das Freisein von schwerem Unfrieden und Unversöhnlichkeit, die katholische Ehelehre… Kurz: Das Bekenntnis des gesamten katholischen Glaubens.

           

Zur regelmäßigen Hl. Kommunion gehört auch die regelmäßige hl. Beichte.

           

Gelegenheit zur Advent- bzw. Weihnachtsbeichte

an den Adventsonntagen: vor dem Hl. Messopfer ab 08:30

am 8. Dezember: ab 11:15, bei Bedarf bis in den Nachmittag hinein  

am Donnerstag, 12. Dezember: 17:00 bis 18:00 Aussetzung des Allerheiligsten, stille Anbetung und Beichtgelegenheit

am Freitag, 20. Dezember: 17:30 bis 18:30 – Beichtaushilfe: Pfarrer Josef Ahorn, Nassereith

gerne auch nach persönlicher Vereinbarung: 05412 - 64102 oder: 0664 – 99 82 870           

 


Gebet um Erleuchtung des Herzens           

Vom hl. Franziskus von Assisi

           

Höchster,  glorreicher Gott!

Erleuchte die Finsternis meines Herzens. Schenke mir rechten Glauben,

gefestigte Hoffnung, vollendete Liebe.

Gib mir, Herr, das rechte Empfinden und Erkennen,

damit ich Deinen heiligen Auftrag in Wahrheit erfülle. Amen.

           

Aufruf zur Adventsammlung Bruder und Schwester in Not

Jetzt – Zeit für Verantwortung

           

Viele Erwartungen bestimmen den Advent. Wir erwarten etwas mehr an Versöhnung, etwas mehr an Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, etwas mehr an Freude und Hoffnung. Diese Erwartungen sind berechtigt – und werden im Fest der Geburt Jesu auch erfüllt. Dass Gott Mensch geworden ist, hat die Welt verändert. Sein Angesicht mitten unter Milliarden von Menschen macht uns bewusst, dass wir als Menschen zusammengehören – wir alle weltweit verbunden, von Gott erschaffen und geliebt. Diese Verbundenheit geht jedoch mit Verantwortung einher. Gerade jetzt. Unsere Welt ist jetzt im Ungleichgewicht. Ignoranz, Verschwendung von Ressourcen und Raubbau an der Natur führen zu Armut und systematischer Zerstörung von Leben in vielen Regionen unserer Welt. Advent ist die Einladung innezuhalten, aufmerksam hinzuschauen und zu handeln, wo Ausgrenzung, Ungerechtigkeit und Ausbeutung stattfinden. Jetzt ist die Zeit, Wege des Miteinanders und der Versöhnung zu beschreiten – im eigenen Lebensumfeld und weltweit. Wir müssen Verantwortung für den Schutz der Erde und den Schutz des Lebens übernehmen.

           

Bruder und Schwester in Not ist es ein Anliegen, globale Schieflagen aufzuzeigen und langfristige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit zu fördern. Schwerpunktland der Adventsammlung 2019 ist Bolivien – eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Das indigen geprägte Hochland gilt als besonders karg und unwirtlich. Überleben ist hier nur im Einklang mit der Natur möglich. Besonders wichtig für den Lebensunterhalt der indigenen Familien sind Lamas. Das Hauptprojekt der Adventsammlung fördert u.a. die kleinbäuerliche Haltung dieser Tiere. Es bedeutet die Sicherung der Lebensgrundlage und einer selbstbestimmten Zukunft für die dortige Bevölkerung. Jetzt.

           

Bitte unterstützen Sie Bruder und Schwester in Not bei der nachhaltigen Armutsbekämpfung. Ich danke Ihnen ganz herzlich und wünsche Ihnen und Ihren Familien eine von Gott gesegnete Adventszeit.

           

Hermann Glettler, Bischof von Innsbruck

           

Gottesdienstordnung vom 1. bis 24. Dezember 2019 – Advent

           

Während des ganzen Advents gibt es außer Gebet und Gottesdienst keine pfarrlichen Aktivitäten. Zwei geistliche Besinnungen werden angeboten (Montag der ersten Adventwoche und am 8. Dezember).

           

SONNTAG,

1.12.

1. ADVENTSONNTAG C) – „LEVAVI/Zu Dir erhebe ich meine Seele“

Beginn des neuen Kirchenjahres

           

Evangelium: Lk 21,25-33 

           

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer/Adventhochamt für Josefine und Hilda Konrad, Michael Schatz; Josef Bartl, Annemarie und Hubert Bartl, Lydia Witsch; Segnung der Adventkränze

10:00

Firmunterricht

17:00

Glockengeläute im ganzen Land zur Hauskirche in den Familien

           

Folgende Familien mögen am 1. Adventsonntag nach dem Gottesdienst das Herbergsbild mitnehmen:

                       

Schranz Artur, Au 3/3; Thurner Anton, Au 16;  Thurner Stefan, Au 29; Schnegg Josefine, Ried 48;  Witsch Ernst, Au 61; Agerer Karl, Au 100; Krajic Josef, Ried 1; Krajic Walter, Ried 14; Schatz Gebhard, Ried 29; Vigl Florian, Endsfeld 1; Schiechtl Christoph, Höfle 1 A; Greinig Rosmarie, Hinterspadegg 1; Neurauter Thomas, Vorderspadegg 1;

           

Montag,

2.12.

Hl. Bibiana

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Gebhard Schiechtl, Rosa Neuner; Hermann und Paula Thurner, Erich Gitterle; Hermann und Hilde Eiter und Geschwister

17:00

Vortrag/geistliche Besinnung von Pf. Stephan Müller in der Schulküche: Aussagen des heiligen John Henry Newman über den Antichristen.

           

Dienstag,

3.12.

Hl. Franz Xaver/Missionar in Indien und Ostasien, sel. Johannes Nepomuk von Tschiderer/Fürstbischof in Trient

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Roswitha, Rosa und Jakob Konrad; Heinrich und Kathi Schiechtl und Hedwig; Müller Bruno, verst. Eltern und Geschwister

           

Mittwoch,

4.12.

Hl. Barbara/Jungfrau und Martyrin

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Rosa und Gottfried Schranz; Josef und Elsa Bartl; Gebhard Tiefenbrunner, leb. und verst. Angehörige; für alle lebenden Wohltäter unseres Gotteshauses

           

Donnerstag,

5.12.

Hl. Sabbas

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Fam. Eiterer und Birlmair; Anna und Josef  Saurwein

           

Freitag,

6.12.

Hl. Nikolaus/Bischof von Myra

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Alfons und Katharina Schatz, Fam. Flür; Elisabeth Schatz, Klara Schlierenzauer; Adelheid Baumgartner, Maria Praxmarer

           

Samstag,

7.12.

Hl. Ambrosius von Mailand/Bischof und Kirchenvater

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Egon und Franz Gstrein, Karl und Filomena Wolf; Irmgard und Anton Vögele; Rudolf und Maria Schnegg, Arno Schuler; Fam. Prantauer

           

SONNTAG,

8.12.

2. ADVENTSONNTAG - HOCHFEST DER OHNE  ERBSÜNDE EMFANGENEN JUNGFRAU UND GOTTESMUTTER MARIA

Evangelium:

Lk  1,26-38 Sei gegrüßt, du Gnadenvolle!

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für die Pfarrfamilie; bes. Gedenken: für Johann und Luise Schnegg; Andreas Gstrein; Lebende und Verstorbene der Rentner- und Pensionistengemeinschaft Imsterberg;

Kirchensammlung: Für die Kirchenheizung, ein herzliches Vergelt‘s Gott für jede Spende!

Nach dem Hochamt erneuern wir die Weihe an die Gottesmutter Maria; Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung bis 13:00

10:15

Besinnung für Jugendliche und junge Erwachsene im Widum: Aussagen des heiligen John Henry Newman über den Antichristen.

11:15

Fortsetzung der Beichtgelegenheit

14:30

feierliche Marienvesper zum Hochfest der Gottesmutter

           

In dieser Woche: Krankenkommunionen. Es erfolgt vorher ein Anruf.

           

Montag,

9.12.

Hl. Johannes Didakus (Juan Duego Cuauhtlatoatzin, Seher von Guadalupe/Mexiko)

 

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Franz und Maria Neurauter; Erwin Heel, Eltern und Großeltern; Helene und Josef Pirkner

           

Dienstag,

10.12.

Dienstag der  2. Adventwoche

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Max und Regina Wimmer; Josefine Raggl und Geschwister; Anton Schnegg/Ried

           

Mittwoch,

11.12.

Hl. Damasus/Papst

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Johann u. Luise Schnegg; Josef, Paula u. Franz Schiechtl; Hubert Bartl

           

Donnerstag,

12.12.

Unsere Liebe Frau in Guadalupe

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Leb. und Verst. Fam. Alois und Klothilde Wibmer; Josef und Maria Kohler/Au; Ida und Josef Schnegg

17:00

bis 18:00 Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

           

Freitag,

13.12.

Hl. Lucia/Jungfrau und Martyrin in Sizilien; hl. Odilia/Äbtissin

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für verst. Eltern Falgschlunger; Helene und Adolf Graber; Aurelia Deiser

           

Samstag,

   14.12.

Samstag der 2. Adventwoche

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Fam. Krajic und Thurner; Rosa, Josef und Gottlieb Grall; Stefanie und Karl Agerer; Josef und Emma Thurner, Melanie Maaß-Thurner, Gabl Alois

           

SONNTAG,

15.12.

3. ADVENTSONNTAG – „GAUDETE/Freut euch im Herrn“

Evangelium: Joh 1,19-28

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer/Adventhochamt für Luise und Willi Ledineg (Jahresmesse); Heribert Saloschnig und verst. Angehörige; Egon Gstrein

11:00

Hl. Taufe des Kindes Paul Christian Feuerstein

   

Montag, 16.12., Montat der 3. Adventwoche

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Alois Neurauter; Leb. und Verst. Fam. Antonia und Gregor Stadler; Odette Guerovsky, verst. Maserei und Zimmermann

           

Dienstag,

17.12.

Dienstag der 3. Adventwoche

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Roswitha, Jakob und Rosa Konrad; Ludwig Schiechtl und Geschwister; Rosa Schnegg und Geschwister/Ried 3

10:00

Hl. Beichte der Volksschulkinder

Am 17. Dezember beginnt die liturgische Weihnachtsnovene zur unmittelbaren Vorbereitung auf das Fest der Geburt Christi. Die Kirche betet im Stundenbuch die sogenannten „großen Antiphonen/O-Antiphonen“, in denen der im Alten Bund ersehnte Messias mit sieben Hoheitstiteln angerufen wird. In monastischen Klöstern werden diese Antiphonen bei der Vesper in kunstvoller Gregorianik lateinisch gesungen. Die Familien und Gläubigen sind eingeladen, die Novene daheim zu halten. Die Novene findet sich im Gotteslob unter der Nummer 772.

           

Mittwoch,

18.12.

Quatembermittwoch im Advent

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Josef und Elsa Bartl/Endsfeld; Leb. und Vers. Fam. Eiterer und Birlmair; Familien Gasteiger, Krajic und Thurner. Dieses Rorate feiern die Volksschulkinder mit den Lehrern mit. Anschließend sind von der Schule alle zum Frühstück in den Gemeindesaal eingeladen. Ein herzliches Vergelts Gott!

           

Donnerstag,

19.12.

Donnerstag der 3. Adventwoche

 

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Gebhard Tiefenbrunner und verst. Angehörige; Anna und Josef Saurwein

           

Freitag,

20.12.

Quatemberfreitag im Advent

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Josef, Johann und Christian Neuner; Familien Thurner und Kirschner; Franz, Aloisia und Agnes Schuler

           

17:30

bis 18.30 Beichtaushilfe (Pfarrer Josef Ahorn, Nassereith)

           

Samstag,

21.12.

Hl. Apostel Thomas

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Fam. Johann Felder; Familie Prantauer; Olga Schiechtl und verst. Angehörige; Leb. und Verst. Fam. Schatz, Konrad, Fleisch und Falch

           

SONNTAG,

22.12.

4. ADVENTSONNTAG – „RORATE/Tauet ihr Himmel“

Evangelium: Lk 3,1-6

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer/Adventhochamt für Rudolf Schnegg, 1. Jahrtag mit Grabbesuch

           

Montag,

23.12.

Montag der 4. Adventwoche

06:00

Hl. Messopfer/Rorate für Fam. Kathrein und Zolet; Horst Plattner; für alle verstorbenen Wohltäter unseres Gotteshauses

           

Dienstag,

24.12.

Heiliger Abend – Vigil von Weihnachten – Adam und Eva

1. Rauchnacht – Haussegnung in der Familie

06:00

Hl. Messopfer/Goldenes Rorate für die verstorbenen Priester unserer Pfarrgemeinde und um neue Priesterberufungen

16:00

bis 17:00 Beichtgelegenheit

           

Das Ewige Licht zu Ehren des Allerheiligsten Altarssakramentes brennt vom 1. bis 7. Dezember für leb. und verst. Fam. Hansjörg Schiechtl; vom 8. bis 14. Dezember für Fam. Egon Gstrein; vom 15. bis 21. Dezember für Fam. Josef und Maria Konrad

           

           

Gebet für die Kirche

Von Kardinal Sarah, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst

und die Sakramentenordnung, November 2019

           

Herr, bleibe bei uns; denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt!

           

Herr, bleibe bei uns; denn Traurigkeit und Lauheit befällt unser Herz!

           

Herr, bleibe bei uns; denn von allen Seiten bedroht die Finsternis der Lüge und des Glaubensabfalls Deine Kirche.

           

Komm, erwärme unsere Herzen und entzünde sie mit einer großen Liebe zu Dir, wahrer Gott und wahrer Mensch.

           

Entflamme unser Leben, lasse es strahlen im Glanz des Evangeliums, mache es gefügig dem Geist der Wahrheit und der Heiligkeit.

           

Komm, erwärme unsere Herzen und lass sie brennen für Deine heilige Kirche, die einzige Arche des Heils.

           

Herr, begleite uns und erkläre uns die Heilige Schrift; begleite uns und lehre uns, dass das Kreuz die Weisheit Gottes ist; begleite uns auf unserem Lebensweg, Du Auferstandener, und ermutige uns, Dir nachzufolgen, auf dass wir mit Frohsinn, mit Glauben und mit dem Feuer Deiner Liebe im Herzen zur Herberge gelangen, wo Du das Brot brechen willst, um Dich uns zu offenbaren.

           

Wir haben Dich verraten und abgestritten, Dich zu kennen.

           

Wir haben Dich für den Reichtum und die Güter dieser Welt verkauft.

           

Wir haben Dich alleinegelassen, hatten Angst vor der öffentlichen Meinung und flohen.

           

Lass uns wie Petrus am Hahnenschrei erkennen, dass wir Dich dreimal verleugnet haben. Denn dieser Schrei verkündet uns den Aufgang, das Kommen der Sonne, die das Leben schenkt.

           

Lass uns Dich in Deiner eucharistischen Gegenwart erkennen und lieben.

           

Lass uns Dich immer würdiger empfangen mit einer glaubenden, anbetenden, ehrfurchtsvollen Haltung.

           

Lass uns Dich im Allerheiligsten Sakrament des Altars verehren, als Mittelpunkt unseres Lebens und unserer Gemeinschaft.

           

Du bist der einzige Weg; lehre uns das Glück, ihn allen Menschen ohne Angst oder falscher Zurückhaltung zu weisen.

           

Du bist die einzige Wahrheit; lehre uns, sie in aller Klarheit der materialistischen und orientierungslosen Welt zu verkünden.

           

Du bist das einzige Leben; lehre uns die Freude, jedes Leben anzunehmen, von seiner Empfängnis bis zum natürlichen Tod.

           

Herr, schenke uns Hirten nach Deinem Herzen, die arm, gehorsam und enthaltsam leben.

           

Schenke uns Bischöfe und Priester – Apostel, die vor Liebe zu Dir brennen.

           

Schenke uns Bischöfe und Priester – Heilige, die uns zu Dir führen.

           

Komm, berufe Menschen, die das Evangelium verkünden, heilige Hirten aus unseren eigenen Familien. Mach unsere Familien zu heiligen Orten, wo viele Kinder voller Freude geboren werden.

           

Blicke voll Liebe auf das Abendland und alle christlichen Länder, die Dich einst innig geliebt, Dir gedient, Dich angebetet haben, doch Dich nun zu vergessen scheinen.

           

Lehre sie, dass sie alleine in der österlichen Auferstehung eine wahre Zukunft finden können.

           

Lehre sie, dass das Licht des Himmels die Finsternis besiegt und dass der Menschensohn durch Seinen Tod den Tod überwunden hat.

           

Ja, bleibe bei uns, Herr; lass unsere Heimat nicht im Stich!

           

Sende uns den Tröster, damit Er das Leben und die Werke der Kirche lenke, leite und führe.

           

Möge die Jungfrau Maria, die Mutter der Kirche, uns behüten, wenn über uns die Stürme toben.

           

Bleibe bei uns, Herr; Du bist die Sonne unseres Lebens und die lebendige Quelle der Kirche!

           

Der Antichrist

Nach den Worten des heiligen Apostels und Evangelisten Johannes

1 Joh 2,18-27

           

Meine Kinder, es ist die letzte Stunde. Ihr habt gehört, dass der Antichrist kommt, und jetzt sind viele Antichriste gekommen. Daran erkennen wir, dass es die letzte Stunde ist.       

Sie sind aus unserer Mitte gekommen, aber sie gehörten nicht zu uns; denn wenn sie zu uns gehört hätten, wären sie bei uns geblieben. Es sollte aber offenbar werden, dass sie alle nicht zu uns gehörten.     

                                 

Ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und ihr alle wisst es. 

                                 

Ich schreibe euch nicht, dass ihr die Wahrheit nicht wisst, sondern ich schreibe euch, dass ihr sie wisst und dass keine Lüge von der Wahrheit stammt.         

Wer ist der Lügner - wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist: wer den Vater und den Sohn leugnet.          

Wer leugnet, dass Jesus der Sohn ist, hat auch den Vater nicht; wer bekennt, dass er der Sohn ist, hat auch den Vater.                                 

                                 

Für euch gilt: Was ihr von Anfang an gehört habt, soll in euch bleiben; wenn das, was ihr von Anfang an gehört habt, in euch bleibt, dann bleibt ihr im Sohn und im Vater.         

Und seine Verheißung an uns ist das ewige Leben.

                                 

Dies habe ich euch über die geschrieben, die euch in die Irre führen.        

                                 

Für euch aber gilt: Die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch und ihr braucht euch von niemand belehren zu lassen. Alles, was seine Salbung euch lehrt, ist wahr und keine Lüge. Bleibt in ihm, wie es euch seine Salbung gelehrt hat.

                                 

Der Antichrist

Die Lehre der Kirche im Katechismus der Katholischen Kirche

                                 

Artikel 675: Vor dem Kommen Christi muß die Kirche eine letzte Prüfung durchmachen, die den Glauben vieler erschüttern wird [Vgl. Lk 21,12;Joh 15,19 -20]. Die Verfolgung, die ihre Pilgerschaft auf Erden begleitet, wird das „Mysterium der Bosheit" enthüllen: Ein religiöser Lügenwahn bringt den Menschen um den Preis ihres Abfalls von der Wahrheit eine Scheinlösung ihrer Probleme. Der schlimmste religiöse Betrug ist der des Antichrist, das heißt eines falschen Messianismus, worin der Mensch sich selbst verherrlicht, statt Gott und seinen im Fleisch gekommenen Messias [Vgl. 2 Thess 2,4-12; 1 Thess 5,2-3; 2Joh 7; 1 Joh 2,18.22].

                                 

Artikel 676: Dieser gegen Christus gerichtete Betrug zeichnet sich auf der Welt jedesmal ab, wenn man vorgibt, schon innerhalb der Geschichte die messianisehe Hoffnung zu erfüllen, die nur nachgeschichtlich durch das eschatologische Gericht zu ihrem Ziel gelangen kann. Die Kirche hat diese Verfälschung des künftigen Reiches, selbst in ihrer gemäßigten Spielart, unter dem Namen „Millenarismus" zurückgewiesen [Vgl. DS 3839], vor allem aber die „zuinnerst verkehrte" politische Form des säkularisierten Messianismus [Vgl. die Verurteilung des falschen „Mystizismus" dieser Fehlform der Erlösung der Armen in der Enzyklika „Divioi Redemptoris" Pius‘ Xl].

                                 

677 Die Kirche wird nur durch dieses letzte Pascha hindurch, worin sie dem Herrn in seinem Tod und seiner Auferstehung folgen wird [Vgl. auch GS 20-21], in die Herrlichkeit des Reiches eingehen. Das Reich wird also nicht in stetigem Fortschritt durch einen geschichtlichen Triumph der Kirche zustande kommen [Vgl. Offb 19,1-9], sondern durch den Sieg Gottes im Endkampf mit dem Bösen [Vgl. Offb 3,18]. In diesem Sieg wird die Braut Christi vom Himmel herabkommen [Vgl. Offb 20,7-10]. Nach der letzten kosmischen Erschütterung dieser Welt, die vergeht [Vgl. Offb 21,2-4], wird es in Gestalt des letzten Gerichts zum Triumph Gottes über den Aufstand des Bösen kommen [Vgl. 2 Petr 3,12-13].

                                 

Der Antichrist

Vom heiligen John Henry Newman

                                 

John Henry Newman (1801 bis 1890) ist der wohl berühmteste englische Konvertit aus der anglikanischen Kirche. Seine Schriften tragen den Charakter eines weisen und weitblickenden Kirchenlehrers, auch wenn ihm dieser Titel von der Kirche (noch) nicht verliehen ist.

 

                                 

Papst Franziskus hat diesen treuen Sohn der Kirche in England am 13. Oktober 2019 in Rom heiliggesprochen. Mit der Heiligsprechung erhält Kardinal Newman für die katholische Universalkirche eine Bedeutung. Auch sein Gedenktag wird künftig auf der ganzen Welt liturgisch gefeiert werden.

                                 

1835 hielt Newman mehrere Adventpredigten über das Thema: „Die Lehre der Kirchenväter über den Antichrist“. Später gab Newman diese Predigten als kleines Buch heraus und fügte seinen persönlichen Ausführungen über den Antichrist noch ein bemerkenswertes Post-Scriptum bei. Es handelt sich um eine Stelle in einem Brief des Bischofs Horsley, der 1838 geschrieben wurde.

 

                                 


Newman sieht seine persönlichen Ausführungen in diesem Brief des Bischofs Horsley wiedergegeben, bestätigt und zusammengefasst. Es sind prophetische Worte. Wie weit sie in unserer Zeitepoche Erfüllung finden, möge jeder für sich persönlich bedenken.

                                 

„Die Kirche Gottes auf Erden wird der Zahl ihrer Anhänger nach stark reduziert werden in den Zeiten des Antichrist (...) durch die offene Desertion der Mächte der Welt. Diese Desertion wird beginnen mit einer erklärten Gleichgültigkeit gegenüber irgendeiner besonderen Form des Christentums unter dem Vorgeben allgemeiner Toleranz; diese Toleranz wird nicht der Ausfluss eines wahren Geistes der Liebe und der Geduld sein, sondern einer Absicht, das Christentum zu unterminieren durch Vervielfältigung und Ermutigung der Sektierer.

                                 

Die vorgegebene Toleranz wird weit hinausgehen über eine gerechte Toleranz (...) Die Regierungen werden gegenüber allen Gleichgültigkeit vorgeben und keinen im Vorzug beschützen. Aller staatliche Schutz wird beiseitegetan werden. Von der Toleranz der verruchtesten Häresien werden sie weiterschreiten zur Toleranz des Mohammedanismus, des Atheismus und schließlich zu einer positiven Verfolgung der Wahrheit des Christentums.

                                 

In jenen Zeiten wird der Tempel Gottes reduziert werden fast auf die Heilige Stätte, das heißt auf die kleine Zahl wirklicher Christen, welche den Vater anbeten im Geist und in der Wahrheit und ihre Lehre und ihre Verehrung und ihr ganzes Verhalten strikt nach dem Wort Gottes regeln. Die bloßen Namenschristen werden alle das Bekenntnis der Wahrheit im Stich lassen, wenn die Mächte der Welt es im Stich lassen.

                                 

Und ich halte dafür, dass dieses tragische Ereignis vorgebildet wird durch den Befehl an den heiligen Johannes, den Tempel und den Altar zu 'messen' und den äußeren Hof (die nationalen Kirchen) den Heiden zu überlassen, dass sie ihn mit ihren Füßen zertrampeln (Off. 11,1-2).

                                 

Das Eigentum des Klerus wird geplündert werden, der öffentliche Gottesdienst beschimpft und erniedrigt von diesen Deserteuren des Glaubens, die ihn einst bekannten, die aber doch nicht Apostaten genannt werden können, weil sie niemals ernstliche Bekenner waren. Ihr Bekennen war nichts weiter als ein Mitmachen mit Mode und öffentlicher Autorität. Im Prinzip waren sie immer, was sie nun offenbar sind, Heiden.

                                 

Wenn dieses allgemeine Desertieren vom Glauben stattfindet, dann wird der Dienst der Zeugen beginnen in Sack und Asche... Da wird nichts mehr von Glanz sein in der äußeren Erscheinung ihrer Kirchen; sie werden keine Unterstützung finden von den Regierungen, keine Ehren, keine Gehälter, keine Privilegien, keine Autorität, sondern das, was keine irdische Macht wegnehmen kann, was sie von Ihm bekamen, der ihnen den Auftrag gab, Seine Zeugen zu sein.“

Quelle:  John Henry Newman: Der Antichrist. Kösel Verlag 1951, S. 92-94

                                 

           

Schon leuchtet auf der Tag der Erlösung,

und nahe ist die Zeit unsres Heiles,

da der Retter kommt,

unser Herr Jesus Christus.

Adventpräfation

           

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