Gottesdienstordnung 10.03.-17.04.2019 - Fastenzeit

           

„Wendet euch mir zu und lasst euch erretten,

ihr Menschen aus den fernsten Ländern der Erde; denn ich bin Gott und sonst niemand.“                      

Isaias 45,22

           

                                                                                                                                Fastenzeit 2019

Liebe Pfarrfamilie!                

Die Kirche lädt uns ein, unsere Herzen für die österlichen Gnaden zu bereiten. In der Tradition der Kirche hat die Vorbereitung auf Ostern drei Stufen:

                                              

  1. a) Die Septuagesima oder Vorfastenzeit: Eine Zeit der Einstimmung auf die Fastenzeit. An den drei     Sonntagen der Septuagesima hat uns das Wort Gottes Impulse zu einer geistigen „Routenplanung“ für die Fastenzeit gegeben.     
  1. b) Die Fastenzeit: Sie beginnt mit dem Aschermittwoch und dauert bis zum Beginn des österlichenTriduums.  
  1. c) Die Passionszeit – so werden die letzten 10 Tage der Fastenzeit genannt – vom Passionssonntag bis zur Karwoche.       

               

Das Anliegen der Fastenzeit ist die Bekehrung des Herzens und die daraus entspringende Erneuerung des christlichen Lebens im Alltag.                        

Bekehrung und Umkehr sind keine bequemen Worte, sie gehören wahrscheinlich auch nicht mehr zum Wortschatz vieler Getaufter. Und doch ist der Ruf Gottes an den Menschen zur Umkehr ein zentraler  Inhalt der christlichen Offenbarung. Wie oft rufen die Propheten des Alten Bundes das Volk Israel zur Bekehrung. Das erste Wort Christi bei seiner ersten Predigt an uns Menschen ist: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15). Das zieht sich durch Seine gesamte Verkündigung.               

Der Ruf zur Bekehrung ist eine Grundbotschaft der Offenbarung. Wir Menschen haben aus verschiedenen Gründen immer wieder Umkehr nötig. Auch nach der Erlösung von der Erbsünde, die wir in der hl. Taufe empfangen, besitzen wir die Konkupiszenz, dh eine zur Sünde geneigte Menschennatur; unsere Seelenkräfte – Verstand, Wille und Liebeskraft – sind verwundet. Deshalb fällt selbst der Gerechte sieben Mal am Tag (Buch der Sprüche 24,16). Nur mit einer aufrichtigen Haltung der Bekehrung, die wir immer wieder bekräftigen, vermögen wir den Weg des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe zu gehen.               

Haben wir bitte keine falsche Vorstellung von Bekehrung. Wir brauchen keine Superleistungen erbringen. Es ist etwas Schönes, sich immer wieder neu GOTT zuzuwenden, Seine Barmherzige Liebe zu empfangen, seine weisen und lebensspendenden Gebote zu beherzigen, sich davon im sittlichen Leben leiten und formen zu lassen. Die Heilige Schrift sagt sehr oft, dass dieser Weg „Glück und Herzensfreude“ in sich birgt (Jeremias 15,16), unserem Fuß eine Leuchte und Licht für unsere Pfade“ ist (Psalm 119,105).                 

Die Entchristlichung unserer Gesellschaft, wie wir sie vor allem in Westeuropa erleben, geht auch an gläubigen Menschen nicht spurlos vorüber. Wer wird von sich behaupten wollen, dass neuheidnische Denk- und Lebensweisen für ihn keine Gefahr oder Herausforderung darstellen? Eine bisher erfahrene allgemeine Gleichgültigkeit gegenüber der christlichen Botschaft wandelt sich zusehends in Feindseligkeit und Hass gegenüber dem Christentum. In unseren Tagen vollzieht sich in etwa 50 Ländern der Welt eine in diesem Ausmaß noch nie dagewesene blutige Christenverfolgung bzw. Diskriminierung (siehe Weltverfolgungsindex von CSI). Im Februar 2019 wurden innerhalb weniger Tage in Frankreich fünf Kirchen geschändet und verwüstet (Medienbericht vom 13.2.2019). Ein antikatholischer „Wind“ wird auch bei uns rauer…           

Eine von Zeit zu Zeit durchgeführte Bestandsaufnahme tut deshalb uns allen not: Wie sieht es mit meinem Leben aus? Lebe ich im Einklang mit den Grundsätzen des Glaubens, mit den Geboten Gottes, mit der Lehre der Kirche? Wo bin ich in meinem Denken oder Handeln vom katholischen Glauben abgewichen? Wo habe ich Umkehr nötig? Wo kann ich weiter wachsen, tiefer werden, eifriger sein…?  Bekehrung ist eine Grundhaltung des Christen während des ganzen Lebens und für alle Lebensphasen.  Ein Christentum ohne Bekehrung gibt es nicht.           

Noch ein Umstand macht uns die Dringlichkeit der Bekehrung bewusst: Die Nöte, Probleme und Skandale von Gliedern der Kirche. Wie viele Menschen, auch Getaufte, die das Glaubensgeheimnis der Kirche nicht kennen, die Kirche deshalb nur menschlich und innerweltlich sehen, wenden sich von der Kirche ab. Eine gläubige Antwort kann für uns nur sein, wieder selber mit unserem Kirche-Sein mehr Ernst machen: „Herr, erneuere Deine Kirche, und fang bei mir an.“           

Durch die jetzigen Krisen in der Kirche wirkt Gott an Seiner Kirche eine tiefgehende Läuterung. Viele dürre Äste und Blätter am Weinstock der Kirche fallen ab. Diese Läuterung birgt jedoch auch eine große Gnade und Chance für uns: Wir sind genötigt, unser eigenes Denken und Tun zu hinterfragen; wir werden gerade dazu gedrängt, durch persönliche Umkehr und Glaubensvertiefung unser katholisches Leben auf eine solide Grundlage zu stellen. Wer dies tut, wird auch persönlich durch diese Läuterung der Kirche gestärkt; wer dies verabsäumt, kann dem allgemeinen Verfall nicht widerstehen, er wird sehr leicht im Glauben Schiffbruch erleiden.               

Der Pfarrbrief zur Fastenzeit ist dem Thema Umkehr gewidmet. Einige Beiträge zu verschiedenen Dimensionen der Umkehr wollen Impulse zur persönlichen Besinnung und Gewissenserforschung geben. Letztlich muss sich jeder selber im Blick auf Gott fragen, was für ihn aktuell und wichtig ist. Nehmen wir uns Zeit, uns mit diesem Thema zu befassen. Die Beiträge eignen sich auch zu einer täglichen Besinnung für  „Exerzitien im Alltag“.

Maria, die Mutter der Schmerzen und Mutter der Barmherzigkeit, vermittle uns viele Gnaden der Umkehr und Stärkung im Glauben und führe uns zur österlichen Freude.

Eine gesegnete und geistlich fruchtbare Fastenzeit wünscht herzlich               

                                                                                                                                 

                                                                                          Euer Pf. Stephan Müller

           

Was bedeutet Bekehrung?

           

Ganz grundsätzlich bedeutet der biblische Ruf Gottes zur Umkehr die Abkehr von der Sünde und die Hinwendung zu Gott. Die Heilige Schrift hat dafür verschiedene Ausdrücke und Bilder:

           

  • Abkehr von der Sünde und Aufnehmen der Gnade Gottes: Johannes 8,11
  • Die Finsternis überwinden und das Licht Gottes aufnehmen: Isaias 60,1-2
  • Den Weg des Todes aufgeben und das Leben wählen: Deuteronomium 30,15
  • Den Weg des Bösen aufgeben und den Weg des Guten beschreiten: Isaias 1,16-17
  • Den Weg der Lüge verlassen und Gott als ewige Wahrheit annehmen: Römerbrief 3,4

Die allgemeinen Aufforderungen der Offenbarung über unsere Bekehrung nehmen im Leben der Menschen ganz unterschiedliche Formen an. Bekehrung hat verschiedenen Stufen und Dimensionen.           

Am Beginn einer jeden menschlichen Bekehrung steht die liebende Zuwendung Gottes, dessen Heilswille uns Menschen sucht und erreichen will. Dass wir Menschen also überhaupt umkehren können verdanken wir einer ungeschuldeten zuvorkommenden Gnade Gottes. Das Konzil von Trient hat vor 500 Jahren nicht nur die falschen Ansichten der Reformatoren zurückgewiesen, sondern auch die Schönheit der zuvorkommenden und helfenden Gnade beleuchtet und uns den Vorgang der Bekehrung tiefer erschlossen. Die schlichten und klaren Lehren des  Konzils von Trient haben nichts von ihrer Aktualität verloren:           

„Die Rechtfertigung [Erlösung durch die hl. Taufe] muss beim Erwachsenen ihren Anfang nehmen durch Gottes zuvorkommenden Gnade durch Christus, das heißt, von seinem Ruf, durch den sie – ohne dass ihrerseits irgendwelche Verdienste vorlägen – gerufen werden, so dass sie, die durch ihr Sünden von Gott abgewandt waren, durch seine erweckende und helfende Gnade darauf vorbereitet werden, sich durch freie Zustimmung und Mitwirkung mit dieser Gnade zu ihrer eigenen Rechtfertigung zu bekehren;           

wenn also Gott durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes das Herz des Menschen berührt, tut der Mensch selbst, wenn er diese Einhauchung aufnimmt, weder überhaupt nichts – er könnte sie ja auch verschmähen -, noch kann er sich andererseits ohne die Gnade Gottes durch seinen freien Willen auf die Gerechtigkeit vor ihm zubewegen. Wenn daher in der heiligen Schrift gesagt wird: ´Kehrt um zu mir, und ich werde zu euch umkehren´(Sach 1,3), werden wir an unsere Freiheit erinnert; wenn wir antworten: ´Kehre uns um, Herr, zu Dir, und wir werden umkehren´ (Klgl 5,21), bekennen wir, dass uns die Gnade Gottes zuvorkommt“ (Konzil von Trient, Dekret über die Rechtfertigungslehre, Kap. 5).           

Die Anfangsbekehrung: Darunter verstehen wir die Abkehr von den Götzen oder der Gottlosigkeit und die Anerkennung des einzigen und dreifaltigen Gottes. Diese Anfangsbekehrung beschreibt der hl. Paulus zB im ersten Thessalonicherbrief: „Denn man erzählt sich überall, welche Aufnahme wir bei euch gefunden haben und wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um dem lebendigen und wahren Gott zu dienen, und seinen Sohn vom Himmel her zu erwarten, Jesus, den er von den Toten auferweckt hat und der uns dem kommenden Gericht Gottes entreißt“ (1 Thess 1,9-10). Diese Anfangsbekehrung schenkt Gott durch das Sakrament der hl. Taufe. Die hl. Taufe ist das erste Sakrament der Sündenvergebung; sie schenkt den Nachlass der Erbschuld und, beim Erwachsenen, auch den Nachlass aller persönlichen Sünden. Diese Anfangsbekehrung durch die hl. Taufe wird bei der Kindertaufe dem unmündigen Kleinkind zuteil; die Kindertaufe macht besonders das unverdiente Handeln Gottes sichtbar. Beim Erwachsenen ist diese Anfangsbekehrung nur möglich durch das bewusste Mitwirken und Annehmen der Gnade Gottes; das geschieht durch die Vorbereitung im Katechumenat, wo sich die Taufanwärter bewusst für den Glauben und die christliche Lebensführung nach den 10 Geboten Gottes entscheiden; ohne diese Vorbereitung und Entscheidung für den Glauben kann ein Erwachsener nicht getauft werden.           

Das Konzil von Trient erinnert uns daran: Die Taufgnade bewirkt nicht nur die vollständige Vergebung der Sünden, die nicht nur zugedeckt, abgekratzt oder von Gott nicht mehr angeschaut werden [gegen die Häresie der Reformatoren], sondern auch eine vollkommene innere Erneuerung und Umwandlung des Menschen. Es bleibt im Getauften nichts zurück, was Gott verabscheut. Die Konkupiszenz oder Begierlichkeit ist keine Sünde, sondern gleichsam ein „Zündstoff“, den Gott uns Menschen zum Tugendkampf und zur Bewährung belassen hat. (Konzil von Trient, Dekret über die Ursünde,4).

Die Wachstumsbekehrung: Wer durch das Sakrament der hl. Taufe die Gnade der Erlösung empfangen hat, im Stand der heiligmachenden Gnade lebt, befindet sich in einer neuen Situation. Für einen solchen Katholiken bedeutet Bekehrung, in der Taufgnade zu wachsen, die Wunden der Konkupiszenz zu heilen, die Gleichgestaltung mit Christus zu suchen. Auf diesem Weg gibt es Alltagssünden, wir nennen sie auch lässliche Sünden oder Wundsünden, die immer wieder neu unsere Umkehr brauchen.           

Das Konzil von Trient beschreibt die Bekehrung von bereits Getauften, die im Gnadenstand leben, auch als „Wachstum in der empfangenen Rechtfertigung“. „Diesen Zuwachs an Gerechtigkeit aber erbittet die heilige Kirche, wenn sie betet: <Gib uns, Herr, Wachstum des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe>“ (Konzil von Trient, Dekret über die Rechtfertigung, aus Kapitel 10).           

Die Bekehrung von der Todsünde: Wenn ein Getaufter in eine Todsünde gefallen und dadurch die Gemeinschaft mit Gott verloren hat, bedeutet Bekehrung wieder zum Leben in der Gnade zurückzukehren. Die Vergebung von der Todsünde, die damit verbundene Versöhnung mit Gott, mit der Kirche und mit sich selbst, kann ein Katholik nur durch das Sakrament der Buße erhalten. (Konzil von Trient, Lehre über das Bußsakrament, Kapitel 5; Rechtfertigungsdekret, 14). Wer ohne Reue im Stand der Todsünde stirbt, bereitet sich den ewigen Heilsverlust, den die Heilige Schrift Hölle nennt.           

Die Bekehrung der Glaubenden und Liebenden: Wer im Glauben treu ist, mit der Kirche lebt, also eine fruchtbare Rebe am Weinstock der Kirche ist, für den bedeutet Bekehrung meist (hoffentlich) nicht mehr Befreiung von bewusst begangenen Sünden. Freilich wird ein im Glauben gereifter Katholik sich immer auch als menschlich schwach und der Gnade bedürftig erkennen und demütig beherzigen: „Wer steht sehe zu, dass er nicht falle (1 Kor 10,12). Unser Wachsen in der Gottes- und Nächstenliebe ist auf dieser Welt nie abgeschlossen. Immer wieder neu dürfen wir versuchen, in der Liebe weiter zu wachsen, tiefer zu werden, zu einem Mehr bereit zu sein. Diese Form von Bekehrung können wir auch als „Gnade der Beharrlichkeit“ bezeichnen. Aus eigener Kraft kann niemand im katholischen Glauben treu und beharrlich bleiben. Wir befinden uns im Kampf mit dem Fleisch  (der gefallenen Menschennatur), mit der Welt (dem in allen Epochen widerchristlichen Zeitgeist) und dem Teufel  (der real existiert und nicht schläft). Sehr nüchtern macht uns das Konzil von Trient darauf aufmerksam. (Konzil von Trient, Dekret über die Rechtfertigung, aus Kapitel 13, über die Gnade der Beharrlichkeit).           

In allen Formen und Phasen von Bekehrung kommt uns die helfende Gnade Gottes entgegen. Doch geschieht Bekehrung nur dann, wenn wir aus freiem Willen Entscheidungen dazu treffen und die nötigen Schritte der Bekehrung setzen, wie zB sündhafte Gewohnheiten aufgeben, Gelegenheiten zur Sünde meiden, das Bußsakrament empfangen.           

Christus hat das Sakrament der Buße als großes Hilfsmittel zur Bekehrung eingesetzt. Kann ein Katholik ohne Bußsakrament dem Ruf Christi zur Bekehrung entsprechen? Welche Haltung haben wir wenn wir meinen, den regelmäßigen Empfang des Bußsakramentes nicht nötig zu haben? Gibt es vielleicht nicht auch einen engen Zusammenhang zwischen den Nöten, Problemen und Skandalen im Leben von Katholiken – Amtsträgern und Laien – und der Ignorierung des Rufes Christi zur Bekehrung und der Ablehnung des Bußsakramentes?           

Es ist eine große Wunde der Kirche, wenn zB Kardinäle, Bischöfe, Priester oder auch Laien eine neue Form von „Kirche“ bauen wollen, in welcher der Ruf Gottes zur Bekehrung und zum Glauben keine Rolle mehr spielt; übrigens wird dieser Versuch, wie die Kirchengeschichte lehrt, nicht gelingen, denn „wenn nicht der Herr das Haus baut, müht sich jeder umsonst, der daran baut“ (Ps 127,1); und „einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist: Jesus Christus“ (1 Kor 3,11).           

Bei solchen neuen Formen von „Kirche“ haben die hl. Sakramente keine Bedeutung mehr, ihr Anspruch an den Empfänger nicht beachtet („Zutritt für alle“), von Sünde und Gnade, von der Notwendigkeit der Bekehrung für Getaufte usw. wird nicht mehr oder kaum mehr gesprochen. Die Inhalte des Glaubens, dh die von Gott kommende Offenbarung, werden außer Acht gelassen. Alle und alles sollen in der Kirche Platz haben, sozusagen ohne dass etwas erwartet wird. Dem ist nicht so! Seit Jahrzehnten hören wir innerhalb der Kirche oft nur mehr einseitig von der Barmherzigkeit Gottes, nicht aber von den notwendigen Schritten die der Mensch setzen muss, um das Erbarmen Gottes empfangen zu können: Umkehr und Glaube.           

Selbstverständlich sind alle in die Kirche geladen und gerufen. Doch die Tür, durch die wir in die Kirche eintreten, besteht von Seiten des Menschen im Akt der Bekehrung und des Glaubens. Mit anderen Worten: Der einzelne Mensch, der in die Gemeinschaft der katholischen Kirche eintreten will,muss die Bereitschaft zur Umkehr und zum Glauben mitbringen. Die Kirche ist eine Bekehrungs- und Glaubensgemeinschaft, kein Wirtschaftsbetrieb, den wir uns selber nach unseren egoistischen und verkehrten Vorstellungen zurecht richten.           

Was den Glauben – das Dogma – betrifft: Hier hat in der Kirche alles Platz, was in der Wahrheit Christi ist oder aus der Wahrheit Christi kommt. Keinen Platz hat in der Kirche die Irrlehre oder Häresie. Die große Verwirrung, die innerhalb der katholischen Kirche im Bereich des Glaubens besteht kommt daher, dass die herrliche Offenbarung Gottes zu wenig verkündet, erkannt, nicht geschätzt oder gar bewusst abgelehnt wird.           

Niemand und nichts in der Kirche kann von dem dispensieren, was der Sohn Gottes selber vorgegeben hat: „Bekehrt euch und glaubt an das Evangelium“ (Mk 1,15). Mit all den heutigen Schwierigkeiten und Prüfungen wird die Kirche nur dort überleben, wo sie aus echter Bekehrung heraus eine Kirche des wahren Glaubens wird. Mit anderen Worten: Die Kirche wird nur dort überleben, wo sie in der Wahrheit Gottes ist.           

Noch etwas wird in der immer offener werdenden Debatte um die Skandale in der Kirche zu wenig bedacht oder übersehen. Christus hat die Kirche mit allen Hilfen und Heilsmitteln ausgestattet, durch die wir tatsächlich neue Menschen werden können. Der größte Schwerverbrecher bzw. die größte Schwerverbrecherin, egal, um welch schwerwiegende Materie von Schuld es sich handeln mag, findet in der Kirche Aufnahme und seelische Heimat, wenn der Wille zu aufrichtiger Reue, Umkehr und Glaube vorhanden ist.          

„Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung:

Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“  - 2 Kor 5,17

           

„Wären eure Sünden auch rot wie Scharlach, sie sollen weiß werden wie Schnee.

Wären sie rot wie Purpur, sie sollen weiß werden wie Wolle.“ - Isaias 1,18

           

Etwas anderes ist der Umgang mit Folgen persönlicher Schuld und deren Aufarbeitung, vor allem dann, wenn andere Menschen dadurch zu Schaden gekommen sind. Die Staaten haben hier auch ihre eigenen Gesetze.           

Jedenfalls hat die Kirche als Bekehrungs- und Glaubensgemeinschaft den Zugang zur Erlöserliebe Gottes, der Schuld vergibt und auslöscht, Menschen einen Neuanfang im Leben ermöglicht. Sollte sich das gütige Handeln Gottes an uns nicht auch in den menschlichen Bereich hinein auswirken? Viele Katholiken leben leider nicht mehr mit der Gnade der hl. Beichte, deshalb sind sie selber oft gnadenlos, nachtragend, unversöhnlich, verstritten, verfeindet, boshaft…           

Die Lehren des Konzils von Trient wurden ausführlich in den Katechismus der Katholischen Kirche eingearbeitet. ZB: Sünde: KKK 1846-1876. Bekenntnis der Sünde in der Beichte: KKK 1455-1458. 1493. Die Umkehr der Getauften: KKK 1427-1433.

           

Zwei Beispiele aus dem Leben der Kirche, an denen wir sehen, welche Gnaden Gott in die Kirche hineingelegt hat, welch schöne Früchte des neuen Lebens sie bringen, wenn diese Gnaden angenommen werden:

           

Die hl. Maria Goretti und Alessandro Serenelli           

Im Jahr 1902 wurde die 12jährige Maria Goretti im süditalienischen La Verriere vom 20jährigen Alessandro Serenelli bei einer versuchten Vergewaltigung, deren sich Maria Goretti energisch zur Wehr setzte, grausam erstochen. Die sterbende Maria Goretti verzieh ihrem Mörder und sagte: „Im Paradies will ich ihn bei mir haben.“ Der Mörder wurde zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Im Gefängnis bekehrte sich Alessandro Serenelli und wurde 1929 nach 30 Jahren Haft wegen guter Führung entlassen. Sein erster Weg führte ihn zu Maria Assunta Goretti, der Mutter. Er bat sie auf den Knien um Vergebung. Auch Maria Assunta verzieh ihm von ganzem Herzen. Es war kurz vor Weihnachten. In der Mette der Heiligen Nacht sah man dann beide – Mamma Assunta und Alessandro Serenelli – nebeneinander an der Kommunionbank knien. Dann trat Alessandro in ein Kapuzinerkloster ein, um ein verborgenes Leben der Buße und Sühne für seine Bluttat zu führen. Gegen Ende seines Lebens legte er für seine Mitbrüder im Kloster Zeugnis ab: „Sie haben mich aufgenommen, nicht als einen Büßer, sondern wie einen Bruder.“ Papst Pius XII. hat Maria Goretti 1950 heiliggesprochen. Alessandro Serenelli verstarb am 6. Mai 1970 heiligmäßig.

        

Das geistliche Testament von Alessandro Serenelli – 5. Mai 1961           

„Ich bin nun schon fast 80 Jahre alt, und bald werde ich sterben. Rückblickend auf die Vergangenheit bekenne ich, dass ich in meiner frühen Jugendzeit einen falschen Weg eingeschlagen habe, den Weg des Bösen, der mich ins Unglück stürzte. Damals lernte ich durch die Presse, durch Veranstaltungen und durch schlechtes Beispiel diesen Weg kennen, wie ihn die meisten Jugendlichen einschlagen, ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen. So ging auch ich unbekümmert diesen Weg. (…) Ich beging im Alter von 20 Jahren das Verbrechen meiner Unbeherrschtheit, das mich heute beim bloßen Gedanken daran mit Schauder erfüllt. Maria Goretti, die nun heiliggesprochen ist, war mir ein guter Engel, den die Göttliche Vorsehung mir als Wegweiser geschickt hatte. Ihre vorwurfsvollen und zugleich verzeihenden Worte haben sich in mein Herz eingeprägt. Sie betete für mich, ihren Mörder.        

 

Es folgten 30 Jahre Haft. Als Erwachsener hätte ich lebenslänglich bekommen. Ich nahm das verdiente Urteil an und büßte reumütig meine Schuld. Maria [Goretti] war wirklich mein Licht, meine Beschützerin. Als mich die Menschen nach meiner Entlassung wieder in ihre Gemeinschaft aufnahmen, geschah es mit Marias Hilfe, dass ich mich anständig verhielt und ehrlich zu leben versuchte.           

Nun erwarte ich mit frohem Mut den Augenblick an dem mir erlaubt sein wird Gott zu schauen, meine Lieben zu umarmen und in der Nähe meiner Beschützerin [Maria Goretti] und ihrer lieben Mutter Assunta zu verweilen.“

         

 

Aus Rücksicht auf das Gnadenwirken Gottes in der hl. Taufe

auf die Ausführung der Todesstrafe verzichten           

Das Konzil von Trient hat in der Behandlung der Erlösungs- und Rechtfertigungslehre die Einzigartigkeit und unsagbare Größe der Taufgnade hervorgehoben. Die Sündenvergebung durch Gott im Sakrament der Taufe ist so groß, dass der Getaufte nach der Taufe keine Buße mehr zu verrichten hat. Das Konzil von Trient richtete an die christlichen Fürsten den Aufruf: Angesichts der übergroßen Barmherzigkeit Gottes, die im Sakrament der Taufe als Sündenvergebung empfangen wird, würde es Gott zur Ehre gereichen, würde Gott in Seinen Sakramenten noch strahlender erscheinen, wenn die christlichen Fürsten bei einem Menschen, über den die Todesstrafe verhängt wurde, aufgrund der Taufe auf den Vollzug der Todesstrafe verzichten würden. So lehrte die Kirche im 16. Jahrhundert! (Catechismus Romanus des Konzils von Trient, 2. Hauptteil, 46).           

Es hat sicher katholische Fürsten gegeben, die diesem Aufruf der Kirche entsprochen haben. Der letzte Fürst und gesalbte König von Österreich-Ungarn, der Selige Kaiser Karl, vertrat diese Auffassung. Er sagte: „Es ist das schönste Vorrecht der Krone, Gnade zu üben.“ Bereits kurz, nachdem er Kaiser und König geworden war, erließ er eine Generalamnestie für alle politisch Inhaftierten.

 

 Das Wort Gottes ruft uns zu Umkehr und Glaube

Biblische Aspekte zu Umkehr und Glaube für das ganze Volk Gottes –

für Priester und Laien

           

Der Ruf Gottes an uns Menschen zu Umkehr und Glaube begegnet uns beinahe auf jeder Seite der Heiligen Schrift. Hier nur einige wenige Beispiele für dieses unerschöpfliche Thema:

                       

Die Propheten Israels rufen zur Umkehr:

           

Das Versagen der Priester:

„Nicht irgendeiner wird verklagt, nicht irgendwer wird gerügt, sondern dich, Priester, klage ich an.

Am helllichten Tag kommst du zu Fall und ebenso wie du stürzt in der Nacht der Prophet.

Auch deine Mutter lasse ich umkommen.

Mein Volk kommt um, weil ihm die Erkenntnis fehlt. Weil du die Erkenntnis verworfen hast,

darum verwerfe auch ich dich als meinen Priester. Du hast die Weisung deines Gottes vergessen; deshalb vergesse auch ich deine Söhne.“

Prophet Hosea, 1,4-6

           

Okkultismus und Zauberei - Esoterik

„Wahrsagerei und Zauberei sollt ihr nicht treiben.“

Levitikus 19,26         

„Wendet euch nicht an die Totenbeschwörer und sucht nicht die Wahrsager auf; sie verunreinigen euch. Ich bin der Herr, euer Gott.“

Levitikus 19,31

           

„Rufe aus voller Kehle, halte dich nicht zurück! Lass deine Stimme ertönen wie eine Posaune!

Halt meinem Volk seine Vergehen vor und dem Haus Jakob seine Sünden!“

Isaias 58,1      

           

Der Sohn Gottes ruft zur Umkehr:

           

„Der Menschensohn ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.“

Lk 19,10        

„Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt.“

Mt 3,8

           

„Ich bin gekommen, um die Sünder zur Umkehr zu rufen, nicht die Gerechten.“

Lk 5,32

           

„Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.“

Mt 18,3          

Die Apostel des Neuen Bundes rufen zur Umkehr:

           

„Die Zwölf machten sich auf den Weg und riefen die Menschen zur Umkehr auf.

Sie trieben viele Dämonen aus und salbten viele Kranke mit Öl und heilten sie.“

Mk 6,12-13

           

„Kehrt um und jeder von euch lasse sich auf den Namen Jesu Christi taufen zur Vergebung seiner Sünden; dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen.“

Apg 2,38 (aus der Pfingstpredigt des hl. Apostels Petrus)

           

„Wir sind also Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!“

2 Kor 5,20 (hl. Apostel Paulus)

           

„Gott, der über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen hat, lässt jetzt den Menschen verkünden, dass überall alle umkehren sollen.“

Apg 17,30 (aus der Predigt des hl. Paulus am Areopag in Athen)

           

Die Menschen „sollen sich von der Finsternis zum Licht und von der Macht des Satans zu Gott bekehren und sollen durch den Glauben an mich die Vergebung der Sünden empfangen

und mit den Geheiligten am Erbe teilhaben.“

Apg 26,18 (aus der Predigt des hl. Paulus vor  König Agrippa)

           

Zur ersten Liebe zurückkehren

            „An den Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: So spricht Er, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält und mitten unter den sieben goldenen Leuchtern einhergeht:        

Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren; ich weiß:

Du kannst die Bösen nicht ertragen, du hast die auf die Probe gestellt, die sich Apostel nennen

und es nicht sind, und hast sie als Lügner erkannt. 

Du hast ausgeharrt und um meines Namens willen Schweres ertragen und bist nicht müde geworden.  

Ich werfe dir aber vor, dass du deine erste Liebe verlassen hast.   

Bedenke, aus welcher Höhe du gefallen bist. Kehr zurück zu deinen ersten Werken!

Wenn du nicht umkehrst, werde ich kommen und deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken.“

Offenbarung 2,1-5

           

Lauheit überwinden

„An den Engel der Gemeinde in Laodizea schreibe: So spricht Er, der «Amen» heißt, der treue und zuverlässige Zeuge, der Anfang der Schöpfung Gottes:  

Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß!   

Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien.  

Du behauptest: Ich bin reich und wohlhabend und nichts fehlt mir.

Du weißt aber nicht, dass gerade du elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt.“

Offenbarung 3,14-17

 

           

Das Wort Gottes verheißt für Umkehr und Glaube Segen und Heil

           

Vom Segen der Bekehrung: Glück und Heil in Fülle

„So spricht der Herr, dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt,

was Nutzen bringt, und der dich auf den Weg führt, den du gehen sollst.

Hättest du doch auf meine Gebote geachtet! Dein Glück wäre wie ein Strom und dein Heil

wie die Wogen des Meeres.

Deine Nachkommen wären (zahlreich) wie der Sand und deine leiblichen Kinder wie seine Körner.

Ihr Name wäre in meinen Augen nicht getilgt und gelöscht.“

Isaias, 48,17-19         

Von der Schönheit der Vergebung – die zärtliche Liebe des himmlischen Vaters

„Dann brach er auf und ging zu seinem Vater. Der Vater sah ihn schon von weitem kommen und er hatte Mitleid mit ihm. Er lief dem Sohn entgegen, fiel ihm um den Hals und küsste ihn.

Da sagte der Sohn: Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt;

ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu sein.

Der Vater aber sagte zu seinen Knechten: Holt schnell das beste Gewand und zieht es ihm an,

steckt ihm einen Ring an die Hand und zieht ihm Schuhe an.

Bringt das Mastkalb her und schlachtet es; wir wollen essen und fröhlich sein.

Denn mein Sohn war tot und lebt wieder; er war verloren und ist wiedergefunden worden.

Und sie begannen, ein fröhliches Fest zu feiern.“

Lukasevangelium 15,21-24

           

           

Das Wort Gottes warnt vor den Folgen der verweigerten Umkehr und des verneinten Glaubens

           

Unsere Sünden haben Auswirkung auf die Natur:

„Hört das Wort des Herrn, ihr Söhne Israels! Denn der Herr erhebt Klage gegen die Bewohner des Landes: Es gibt keine Treue und keine Liebe und keine Gotteserkenntnis im Land.

Nein, Fluch und Betrug, Mord, Diebstahl und Ehebruch machen sich breit, Bluttat reiht sich an Bluttat.

Darum soll das Land verdorren, jeder, der darin wohnt, soll verwelken, samt den Tieren des Feldes und den Vögeln des Himmels; auch die Fische im Meer sollen zugrunde gehen.“

Prophet Hosea 1,1-3

           

Sogar Gebet und Gottesdienst können uns zur Sünde werden:

„Wenn ihr nicht hört und nicht von Herzen drauf ausgeht, meinem Namen Ehre zu zollen - spricht der Herr der Heere -, wandle ich eure Segnungen [dh eure Gebete, Gottesdienste und Lobpreis] in Flüche.“

Prophet Maleachi 2,1-2

Gemeint ist: Wenn wir nicht bereit sind, mit unseren Gottesdiensten GOTT die Ehre zu geben, die Ihm allein gebührt, sondern uns selbst feiern und darstellen, wird uns unser „Feiern“ zum Gericht.

           

Gefährdung des diesseitigen und jenseitigen Lebens

„Glaubt ihr nicht so bleibt ihr nicht.“

Isaias 7,9

Gemeint ist: Wenn wir Menschen uns nicht durch Umkehr und Glaube an Gott binden, „bleiben wir nicht“, dh wir gehen im Zeitlichen zugrunde und bringen das ewige Heil in Gefahr.

           

Worte Christi – Warnung vor dem Heilsverlust:

„Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms von Schiloach erschlagen wurden –

meint ihr, dass nur sie Schuld auf sich geladen hatten, alle anderen Einwohner von Jerusalem aber nicht?

Nein, im Gegenteil: Ihr alle werdet genauso umkommen, wenn ihr euch nicht bekehrt.“

Lk 13,4-5

               

„Ich habe euch gesagt: Ihr werdet in euren Sünden sterben; denn wenn ihr nicht glaubt, dass ich es bin, werdet ihr in euren Sünden sterben.“

Joh 8,24

               

„Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden.“

 Mk 16,16

               

„Dann begann Jesus den Städten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten: 

Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind - man hätte dort in Sack und Asche Buße getan.   

Ja, das sage ich euch: Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie euch.

Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben?

Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen. Wenn in Sodom die Wunder geschehen wären,

die bei dir geschehen sind, dann stünde es noch heute.“

Mt 11,20-23

           

Verstockung und Sünde gegen den Heiligen Geist

           

Wer den Ruf Gottes zu Umkehr und Glaube, das Licht der Barmherzigen Liebe Gottes, immer wieder bewusst zurückweist und ablehnt, verfällt der Verfinsterung des Gewissens, der Verhärtung oder

           

Verstockung des Herzens, wie es die Heilige Schrift nennt (zB Isaias 6,10; Christus in Mt 13,15); das sind Haltungen in die Richtung der Sünde gegen den Heiligen Geist. Von dieser Sünde sagt Christus, dass sie in Ewigkeit keine Vergebung findet und in die Hölle führt (Mt 12,32). Siehe dazu: Katechismus der Katholischen Kirche, Artikel 1864.

 

Der hl. Pater Pio sagt über solche Menschen:

           

„Ihre Herzen sind allem gegenüber gefühllos geworden. Das göttliche Erbarmen lässt sie nicht erweichen. Mit Wohltaten gewinnt man sie nicht, mit Strafen bezähmt man sie nicht, durch sanftes Benehmen werden sie noch frecher gemacht, durch Strenge bringt man sie zum Rasen, in den Widerwärtigkeiten verzweifeln sie. Sie sind taub, blind. gefühllos gegenüber allem, was sie erschüttern könnte. Die schwersten Verwarnungen, wie die größten Ermahnungen lassen ihre Finsternis sich nur noch verdoppeln und sie in ihrer Verhärtung erstarren. Kann es denn abscheulichere Verhärtung geben als diese? Möge der göttliche Meister ihre Herzen berühren und sie bekehren!“

           

(aus: Jean Derobert, Pater Pio, durchsichtig auf Gott hin, Seite 290-291)

  

Beispiele für konkrete Schritte von Bekehrung…

 

  • Wer im Alltag nicht betet, nimmt sich täglich Zeit zB für ein Morgen- und Abendgebet.

 

  • Wer den Sonntag nicht heiligt, baut in den Sonntag den Messbesuch fix ein.

 

  • Wer in einer vor Gott ungültigen Ehe lebt und frei ist zu heiraten, entscheidet sich für eine gute Ehevorbereitung und den Empfang des Ehesakramentes.

 

  • Wer Jahrzehnte oder Jahre nicht mehr gebeichtet hat, vereinbart mit einem Priester einen Beichttermin. Nach dem Sterben ist es zu spät.

 

  • Wer nie im Katechismus gelesen hat, kauft sich einen und liest zB ein Mal in der Woche eine halbe Stunde darin. Das gleiche gilt für die Heilige Schrift.

 

  • Wer ohne tägliches Internet oder PC Spiel nicht leben kann („elektronische Süchte“), verzichtet so und so viele Tage in der Woche während der Fastenzeit darauf.

 

  • Wer einem Menschen oder einem anstehenden Gespräch aus dem Weg gegangen ist, plant dies ein.

 

  • Wer über ausreichend Zeit verfügt, nimmt sich ein Mal oder zwei Mal oder öfter oder täglich vor, die Werktagsmesse mitzufeiern.

 

  • Wer zu viel redet, nimmt sich vor, anderen mehr zuzuhören.

 

  • Wer in einem Bereich des Glaubens oder Lebens Schwierigkeiten hat nimmt sich selber ernst und öffnet sich dem Beichtvater oder geistlichen Begleiter.

 

  • Wer in seinem Herzen immer wieder murrt und aufbegehrt, wenn er mit der Heilslehre Christi konfrontiert wird, hat ein giftiges Kraut in sich (Jesus Sirach 3,28), den Hochmut. In diesem Fall braucht es die Bekehrung zur Demut.

 

  • Wer  in einem Lebensbereich ein Gebot Gottes willentlich ablehnt weiß, dass er damit alle Gebote ablehnt. In dieser Situation bedeutet Umkehr: In diesem konkreten Bereich wieder neu in die Heilsordnung Gottes hineinwachsen. Die 10 Gebote Gottes sind ein Ganzes.

 

  • Wer  in einem Lebensbereich eine wichtige Glaubenswahrheit willentlich ablehnt weiß, dass er damit den ganzen Glauben ablehnt. In dieser Situation bedeutet Umkehr: In einem konkreten Bereich wieder neu in den Glauben hineinwachsen. Die Glaubenswahrheiten sind ein Ganzes.

 

  • Wer … … …

 

         

************************************************************

 

„Ich habe Angst vor einem Christentum,

das Gottes Forderungen an die menschliche Schwäche anpasst,

anstatt mit einem reumütigen Herzen täglich zu versuchen

aus der Sünde aufzustehen.“

Werenfried van Straaten                    

 

           

„Hört, und ihr werden leben!“

Deuteronomium 4,1

Die 10 Gebote Gottes

           

     Ich, bin der Herr, dein Gott.

Du sollst an den einen Gott glauben /keine anderen Götter neben mir haben.

Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.

Du sollst den Tag des Herrn heiligen.

Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebst und es dir wohlergeht auf Erden.

Du sollst nicht töten.

Du sollst nicht ehebrechen/nicht Unkeuschheit treiben.

Du sollst nicht stehlen.

Du sollst kein falsches Zeugnis geben.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Frau.

Du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut.

           

„Die Gabe des Dekaloges (10 Gebote) erfolgte innerhalb des Bundes, den Gott mit seinem Volk geschlossen hat. Die Gebote Gottes erhalten ihren wahren Sinn in und durch diesen Bund.“ (KKK 2077)

               

„Die 10 Gebote sprechen ihrem Wesen nach schwerwiegende Verpflichtungen aus.“  (KKK 2081).

               

„Was Gott gebietet, ermöglicht er durch seine Gnade.“ (KKK 2082)

           

Die 5 Gebote der Kirche           

1) Am Sonntag und an den anderen gebotenen Feiertagen an der Hl. Messe teilnehmen

    und keine Arbeiten und Tätigkeiten verrichten, welche die Heiligung dieser Tage

    gefährden.           

2) Wenigstens einmal im Jahr die eigenen Sünden beichten und das Sakrament der

    Versöhnung empfangen.           

3) Wenigstens zu Ostern das Sakrament der Eucharistie empfangen.           

4) Die von der Kirche gebotenen Fast- und Abstinenztage halten.           

5) Im Rahmen der eigenen Möglichkeiten der Kirche in ihren materiellen Erfordernissen

    beistehen.

               

„Die fünf Gebote der Kirche haben das Ziel, den Gläubigen das notwendige Minimum an Gebetsgeist, an sakramentalem Leben, an sittlichem Streben und an Wachstum in der Gottes- und Nächstenliebe zu sichern.“ (KKK-Kompendium 431.432)                  

KKK = Katechismus der Katholischen Kirche

       

Der vollständige Pfarrbrief ist nur in schriftlicher Form erhältlich und liegt in der Kirche zum Mitnehmen auf.

        

Gottesdienstordnung vom 10. März bis 17. April – Anno Domini 2019

Quadragesima – hl. Fastenzeit – österliche Bußzeit 

März – Monat zu Ehren des hl. Joseph - Bräutigam der Gottesmutter/Schutzpatron der Kirche

Landespatron von Tirol

           

SONNTAG,

10.3.

1. FASTENSONNTAG C)  -  INVOCABIT (Er ruft zu mir, und ich erhöre ihn)

         

Evangelium: Lk 4,1-13          AOF: Mt 4,1-11            Stundenbuch: Fastenzeit/Osterzeit, 1. Woche

           

 

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

 

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für Hermann und Paula Thurner, Erich Gitterle; Olga Schiechtl und verst. Angehörige; Josef, Johanna, Christian und Rosa Neuner;

Sammlung für die Kirchenheizung, Vergelts Gott für jede Spende!

Montag,

11.3.

Montag der 1. Fastenwoche

 
           

           

08:30   Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer für Rosa und Gottfried Schranz, anschließend Beichtgelegenheit

           

Dienstag,

12.3

Dienstag der 1. Fastenwoche

           

17:30

Kreuzweg

18:00

Hl. Messopfer um Bekehrung und Glaube für alle Stände und Glieder der Kirche, anschließend Beichtgelegenheit

           

Mittwoch,

13.3.

Mittwoch der 1. Fastenwoche

           

08:30   Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer für Hildegard Pöll, anschließend Beichtgelegenheit

           

Freitag,

15.3.

Freitag der 1. Fastenwoche

           

17:30

Kreuzweg

18:00

Hl. Messopfer für Alfred Thurner; Anton und Helga Höllrigl; Elfriede und Josef Röck, P. Benedikt Röck;

Josef und Emma Thurner, Melanie Maaß-Thurner, Gabl Alois; anschließend Beichtgelegenheit

           

Samstag,

16.3.

Mariensamstag in der Fastenzeit

           

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten, Rosenkranz von den Sieben Schmerzen Mariens, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer zu Ehren der Gottesmutter Maria für einen Vater und eine Stiefmutter; anschließend Beichtgelegenheit

           

SONNTAG,

17.3.

2. FASTENSONNTAG B)  - REMINISCERE  (Herr, denk an Deine Güte)

           

Evangelium: Lk 9,28-36          AOF: Mt 17,1-9           Stundenbuch: Fastenzeit/Osterzeit, 2. Woche

           

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für Leb. und Verst. Fam. Dieter Plangger; verst. Eltern und Geschwister Heinrich Wechner; Maria Huber; Kirchensammlung: Für die Innenrenovierung der Kirche, ein herzliches Vergelts´Gott für jede Spende!

11:00

Taufe des Kindes Bernhard Krajic

           

Montag,

18.3.

Montag der 2. Fastenwoche

           

08:30   Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer für einen Bruder und Schwägerin und deren Familie; anschließend Beichtgelegenheit

11:00

bis 12:00 Kanzleistunde - Messenannahme

           

DIENSTAG,

19.3.

HOCHFEST DES HL. JOSEPH

           

08:30

Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt zu Ehren des hl. Joseph für die Leb. Und Verst. des Ehemänner-Bundes; Josef Schnegg/Ried und verst. Angehörige; Pepi Bartl (Jahresmesse); Elsa Bartl (Jahresmesse)

           

SONNTAG,

24.3.

3. FASTENSONNTAG B) - OCULI (Meine Augen schauen stets auf zum Herrn)

           

Evangelium: Lk 2,13-1-9          AOF: Lk 11,14-28           Stundenbuch: Fastenzeit/Osterzeit, 3. Woche

           

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für Irmgard und Anton Vögele; Leb. und Verst. Fam. Ludwig Witsch; Alois Neurauter; Elisabeth Schatz, Klara Schlierenzauer; Sammlung: für einen neuen Gas-Kerzen-Anzünder, der um EUR 230,- gekauft wurde; der alte Anzünder ist eingegangen. Vergelts´Gott für jede Spende!

10:15 in der Schulküche: Vortrag von Frau Inge M. Thürkauf:

„PRÜFT DIE GEISTER, OB SIE AUS GOTT SIND“ 1 Joh 4,1

ANFRAGEN AN CHARISMATISCHE PHÄNOMENE

Montag,

25.3.

HOCHFEST MARIA VERKÜNDIGUNG

           

07:00   Kreuzweg

07:30

Hl. Messopfer zu Ehren der Gottesmutter Maria nach Meinung

           

Dienstag,

26.3

Dienstag der 3. Fastenwoche

           

17:30

Kreuzweg

18:00

Hl. Messopfer um Bekehrung und Glaube für alle Stände und Glieder der Kirche; anschließend Beichtgelegenheit

           

Mittwoch,

27.3.

Mittwoch der 3. Fastenwoche

           

17:30   Kreuzweg

18:00

Hl. Messopfer/Requiem für Waltraud Schnegg – 1. Jahrtag mit Grabbesuch; anschließend Beichtgelegenheit

           

Donnerstag,

28.3.

Donnerstag der 3. Fastenwoche

           

08:30

Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer nach Meinung - um Fürsprache von Edel Mary Quinn; anschließend Beichtgelegenheit

           

Freitag,

29.3.

Freitag der 3. Fastenwoche

    

08:30

Osterbeichte der Volksschüler

 

18:30!

Kreuzweg

19:00!

Hl. Messopfer/Requiem für Hubert Bartl – 1. Jahrtag mit Grabbesuch; anschließend Beichtgelegenheit

           

Samstag,

30.3.

Mariensamstag in der Fastenzeit

           

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten, Rosenkranz von den Sieben Schmerzen Mariens, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer zu Ehren der Schmerzhaften Muttergottes nach Meinung

   

19:00

Sterberosenkranz für Rosa Grall

        

Samstag auf Sonntag: Beginn der Sommerzeit – die Uhren eine Stunde vorstellen.

           

SONNTAG,

31.3.

4. FASTENSONNTAG B) - LAETARE (Freut euch!)

           

Evangelium: Lk 15,1-3.11-32              AOF: Joh 6,1-15              Stundenbuch: Fastenzeit/Osterzeit, 4. Woche

           

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für Johann Schnegg/aus Dankbarkeit für seine vielen Arbeiten für unser Gotteshaus; Walter Greinig, leb. und verst. Angehörige; Rosa und Gottfried Schranz

    

19:00

Sterberosenkranz für Rosa Grall

       

Montag,

1.4.

Montag der 4. Fastenwoche

           

14:00   Hl. Messopfer/Requiem für Rosa Grall und Begräbnis 

17:30

Glaubensgespräch im Widum: Enzyklika PASCENDI des hl. Papstes Pius X.: Abschnitt über die  „Vitale Immanenz“ (verkehrte Vorstellungen über den Ursprung der Offenbarung und des Glaubens) - anschließend CHORALPROBE

           

Dienstag,

2.4

Dienstag der 4. Fastenwoche

           

08:30

Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer für Josef Bartl/Au (Jahresmesse), anschließend Beichtgelegenheit

           

Mittwoch,

3.4.

Mittwoch der 4. Fastenwoche

           

17:30   Kreuzweg

18:00

Hl. Messopfer für Rudolf und Maria Schnegg, Arno Schuler; Siegmund Bartl; Franz und Maria Thurner, Au; anschließend Beichtgelegenheit

           

Donnerstag,

4.4.

Donnerstag der 4. Fastenwoche

           

08:30

Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer für Hildegard Pöll; anschließend Beichtgelegenheit

           

Freitag,

5.4.

Herz-Jesu-Freitag

           

17:00

Aussetzung des Allerheiligsten, stille Anbetung und Beichtgelegenheit

17:30

Kreuzweg

18:00

Hl. Messopfer zu Ehren des Heiligsten Herzens Jesu – um Bekehrung und Glaube für alle Stände und Glieder der Kirche; Aufblick zum Durchbohrten: Die Selige Margareta Ebner (1291-1351); Herz-Jesu-Litanei und Sakramentaler Segen

           

Samstag,

6.4.

Herz-Mariä-Sühnesamstag

           

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, Rosenkranz von den Sieben Schmerzen Mariens

09:00

Hl. Messopfer zu Ehren der Gottesmutter Maria für Hedwig Gstir; Gebhard Tiefenbrunner, Leb. und Verst. Angehörige; anschließend Beichtgelegenheit

           

SONNTAG,

7.4.

5. FASTENSONNTAG/PASSIONSSONNTAG  - IUDICA (Schaffe mir Recht, o Gott)

           

Evangelium: Joh 8,1-11              AOF: Joh 8,46-59               Stundenbuch: Fastenzeit/Osterzeit, 1. Woche

           

 

08:30

Aussetzung des Allerheiligsten Altarssakramentes, stille Anbetung, Beichtgelegenheit

 

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für Regina und Max Wimmer; Hermann und Paula Thurner, Erich Gitterle; Roswitha, Rosa und Jakob Konrad; Kirchensammlung: für die Innenrenovierung des Gotteshauses, ein herzliches Vergelts´ Gott für jede Spende!

 

10:15

Jugendbesinnung im Widum zum Thema: Das Sakrament der Buße – warum und wie beichten? Herzliche Einladung an Jugendliche und junge Erwachsene.

 19:00    Bundrosenkranz für Rosa Grall
   
       

  1.                     

Freitag,

12.4.

Schmerzensfreitag

 
 

16:30

bis 17:30 Beichtaushilfe: Pf. Josef Ahorn von Nassereith

18:00

Andacht von den Sieben Schmerzen Mariens. Unter den gewöhnlichen Bedingungen kann heute mit dieser Andacht der vollkommene Ablass gewonnen werden.

   

 

SONNTAG,

14.4.

PALMSONNTAG - BEGINN DER HEILIGEN WOCHE/KARWOCHE

           

Passio nach Lukas: Lk 22,14-23,56   AOF: nach Matthäus      Stundenbuch: Fasten-/Osterzeit 2. Woche

           

08:45

Palmsegnung bei der Rieder Kapelle (bitte sich in der Nähe der Kapelle versammeln), Prozession zur Pfarrkirche

09:00

Hl. Messopfer/Hochamt für alle Lebenden und Verstorbenen der Pfarrfamilie. Passio/Leidensgeschichte nach Lukas

Kirchensammlung: für die Innenrenovierung unseres Gotteshauses, Vergelts´ Gott für jede Spende!

17:00

Kreuzwegandacht, Aussetzung des Allerheiligsten, stille Anbetung bis 18:00, Beichtgelegenheit

           

Montag,

15.4.

Karmontag

           

08:30

Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer um Umkehr für alle, die ein Kind abgetrieben haben; anschließend Beichtgelegenheit

           

Dienstag,

16.4.

Kardienstag

           

17:30

Kreuzweg

18:00

Hl. Messopfer für verlassene Priesterseelen im Fegfeuer und Arme Seelen, Passio nach Markus; anschließend Beichtgelegenheit

           

Mittwoch,

17.3.

Karmittwoch

               

08:30

Kreuzweg

09:00

Hl. Messopfer zu Ehren des Kostbaren Blutes Christi nach Meinung, Passio nach Lukas; anschließend Beichtgelegenheit

Das Ewige Licht zu Ehren des Allerheiligsten Altarssakramentes brennt auch:

Vom 10. bis 16. März für Leb. und Verst. Fam. Siegmund Konrad;

Vom 17. bis 23. März für Leb. und Verst. Fam. Manfred Thurner;

Vom 24. bis 30. März für Leb. und Verst. Fam. Hermann Thurner und Gerhard Gitterle;

Vom 31. März bis 6. April für Leb. und Verst. Fam. Alois Schatz, Ried

Vom 7. bis 13. April für Leb. und Verst. Fam. Walter Greinig;

Vom 14. bis 20. April für Leb. und Verst. Fam. Edith und Erika Bartl;

           

Caritas-Frühjahrs-Haussammlung –

noch einige freiwillige Sammler sind gesucht

           

Im Monat März findet wie jedes Jahr die Haussammlung für die Caritas statt. Diese Sammlung ist ausschließlich zur Linderung von Not im eigenen Land. Zur Durchführung dieser Sammlung benötigen wir noch einige Helfer die bereit sind, an die Türen unserer Häuser zu klopfen. FREIWILLIGE, die diesen Dienst am Menschen auf sich nehmen, mögen sich bitte im Pfarramt melden. Vergelts´Gott im Vorhinein.

           

Wer zu Hause nicht von einem Haussammler erreicht wird hat zwei Möglichkeiten, seine Spende abzugeben:  

  • während dem ganzen März bei Gabi Saloschnig in der Raika
  • am 3. Und 4. Fastensonntag (24. Und 31. März) beim Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche (im Mittelgang ist ein Körbchen aufgestellt)

Innenrenovierung/Reinigung der Pfarrkirche:           

Die Pfarrfamilie ist eingeladen und gebeten, das Projekt mit guten Spenden zu unterstützen, damit das Innere unserer Pfarrkirche zur Ehre Gottes wieder in neuem Glanz erstrahlen kann. Die Renovierung betrifft die Wände und das Gewölbe: Die Nullflächen (weiß) werden neu gemalt, die Fresken und Ziermalerei gereinigt; auch die Altäre werden gereinigt. Genauere Informationen, auch über die Subventionen der Ämter, erfolgen noch.

Überweisungen können gerne auch auf das Renovierungskonto durchgeführt werden.

Wer für den Pfarrbrief eine Spende geben kann, möge seinen Beitrag diesmal dem Renovierungskonto zukommen lassen.

Renovierungskonto:  

Röm. kath. Pfarrkirche Imsterberg, 6492 Imsterberg

IBAN: AT 13 3620 7000 0012 0725       BIC: RZTI AT 22207   Verwendungszweck: „Renovierung“

Ein herzliches Vergelts´ Gott für jede Spende.

           

Wallfahrt in die Herz-Jesu-Basilika Hall am Sonntag, 26. Mai

 

Die Pfarrfamilie, die Mitglieder der Herz-Jesu-Bruderschaft und alle Interessierten sind wieder herzlich zu dieser Wallfahrt eingeladen.

Abfahrt mit dem Bus bei der Pfarrkirche um 12:45 Uhr. 14:00 Hl. Messopfer in der Herz-Jesu-Basilika, anschließend Jause im Gasthof Engel/Hall. Rückkehr zwischen 18:00/18:30;

           

Anmeldungen sind jetzt schon telephonisch im Pfarramt möglich.

           

Ein Informationsblatt liegt in der Kirche zum Mitnehmen auf.

           

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