10 Berufung, Dankbarkeit und Hoffnung

„Sacramentum Caritatis – Sakrament der Liebe“

Nachsynodales Schreiben von Papst Benedikt XVI. – Folge 10

 

Geistliche Berufungen: DANKBARKEIT UND HOFFNUNG (Abschnitt 25)

 

Einleitende Anmerkung: Drei Beiträge in dieser Reihe waren bisher dem Thema GEISTLICHE BERUFUNG gewidmet. Papst Benedikt beschließt die Gedanken dazu mit einem Aufruf zu mehr Glauben und Hoffnung: Gott wird nicht aufhören, seiner Kirche die nötigen Berufungen zu geben, wenn wir ihn inständig darum bitten und dem Handeln Gottes vertrauen.

 

Schließlich ist es nötig, mit mehr Glauben und Hoffnung auf die Initiative Gottes zu vertrauen. Auch wenn in einigen Gebieten Priestermangel zu verzeichnen ist, sollte man niemals die Zuversicht verlieren, dass Christus weiterhin Männer erwecken wird, die alles andere hinter sich lassen und sich völlig der Feier der heiligen Mysterien (Geheimnisse, =die Sakramente), der Predigt des Evangeliums und dem pastoralen Dienst widmen.

 

Bei dieser Gelegenheit möchte ich die Dankbarkeit der ganzen Kirche gegenüber allen Bischöfen und Priestern zum Ausdruck bringen, die mit treuer Hingabe und voller Engagement ihre Sendung erfüllen.

 

Natürlich geht der Dank der Kirche auch an die Diakone, welche die Handauflegung »nicht zum Priestertum, sondern zur Dienstleistung« empfangen haben.

 

Auf Empfehlung der Synodenversammlung richte ich einen speziellen Dank an die Fidei-donum-Priester, die im Dienst der Mission der Kirche mit Kompetenz und großherziger Hingabe die Gemeinde aufbauen, indem sie ihr das Wort Gottes verkünden und das Brot des Lebens brechen, ohne ihre Kräfte zu schonen.

 

Man muss Gott danken für die vielen Priester, die Leiden bis zum Opfer des eigenen Lebens ertragen haben, um Christus zu dienen. An ihnen offenbart sich durch die Sprache der Tatsachen, was es bedeutet, ganz und gar Priester zu sein. Es handelt sich um erschütternde Zeugnisse, die viele junge Menschen anregen können, ihrerseits Christus nachzufolgen, ihr Leben für die anderen hinzugeben und gerade so das wahre Leben zu finden.

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