Glaubensangebote

Röm. kath. Pfarre Maria Sieben Schmerzen - Imsterberg

Angebote zur Glaubensvertiefung  

"Das erste Gebot verlangt von uns, unseren Glauben zu nähren,

ihn umsicihtig und wachsam zu behüten

und alles zurückzuweisen, was ihm widerspricht. 

                                        Katechismus der Katholischen Kirche, 2088

 

An allen Sonntagen, an denen ein Vortrag stattfindet:

18.30 Uhr Pfarrkirche: Hl. Messopfer (außerordentliche Form des Römischen Ritus)

           

Sonntag, 5.  März 2017 - 1. Fastensonntag

16:30 in der Schulküche des Gemeindehauses: "Haben sie mich verfolgt, werden sie auch euch verfolgen." (Joh 15,20) Christenverfolgung gestern und heute. Vortrag von Inge Maria Thürkauf.

18:30 Hl. Messopfer/Hochamt

 

                                                    

         

 

 

Herzliche Einladung

 

Papst Johannes Paul II. sagte über die Notwendigkeit der

Neuevangelisierung in Europa – Worte, die auch für unsere Heimat gelten:

 

Überall ist – auch für die bereits Getauften – eine erneute Verkündigung des Evangeliums nötig. Viele europäische Zeitgenossen meinen zu wissen, was das Christentum ist, kennen es jedoch nicht wirklich. Häufig sind sogar die wesentlichen Elemente und Grundbegriffe des Glaubens nicht mehr bekannt. Viele Getaufte leben so, als ob Christus nicht existierte: Man wiederholt, insbesondere durch die kirchlichen Bräuche, die Gesten und Zeichen des Glaubens, aber es entspricht ihnen keine tatsächliche Annahme des Glaubensinhalts und kein Festhalten an der Person Jesu. An die Stelle der großen Gewissheiten des Glaubens ist bei vielen ein vages und wenig verbindliches religiöses Gefühl getreten. Es verbreiten sich verschiedene Formen von Agnostizismus (= die Meinung, man könne Gott nicht erkennen) und praktischem Atheismus (=Gottlosigkeit), die zu Verschärfung der Kluft zwischen Glaube und Leben beitragen. Viele haben sich vom Geist eines innerweltlichen Humanismus anstecken lassen, der ihren Glauben geschwächt und sie leider oft dazu geführt hat, ihn ganz aufzugeben. Wir erleben eine Art säkularistischer (=verweltlichter) Auslegung des christlichen Glaubens, die ihn aushöhlt und mit der eine tiefe Krise des Gewissens und der christlichen Moralpraxis einhergeht. Die großen Werte, die die europäische Kultur weitreichend inspiriert haben, sind vom Evangelium abgetrennt worden und haben so ihr tiefstes Wesen verloren und Raum gelassen für nicht wenige Verirrungen.

Darum richte ich an dich, Kirche in Europa, eine dringende Aufforderung: Sei eine Kirche, die betet, Gott lobt, seinen absoluten Vorrang anerkennt, ihn mit frohem Glauben preist. Entdecke wieder den Sinn für das Mysterium (=Geheimnis): Lebe es mit demütiger Dankbarkeit, bezeuge es mit zutiefst empfundener Freude, die ansteckend wirkt. Feiere das Heil Christi. Nimm es als Geschenk an, das dich zu seinem „Sakrament„ macht: Mache dein Leben zu einem wahren Gottesdienst, der Gott gefällt (vgl. Röm 12,1)!

Aus: Papst Johannes Paul II. Nachsynodales Schreiben ECCLESIA IN EUROPA/KIRCHE IN EUROPA, vom 28. Juni 2003. (aus Abschnitt 47.63.64)